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11.05.2012

20 Jahre CSIO brachte kein Glück für Österreich

Die österreichische Springequipe verpasste im heutigen Nationenpreis den Einzug in den zweiten Umlauf. Bilanz: Ein letzter Platz, trotz erstklassigem Debüt von Nachwuchstalent Stefanie Bistan.

Stefanie Bistan  und Juvina © Linzer Pferdefestival
Jungstar Stefanie Bistan sorgte im Nationenpreis für das beste österreichische Ergebnis.
© Linzer Pferdefestival
Das 20-Jahre junge Nachwuchstalent Stefanie Bistan (S), der niederösterreichische Springreiter und Casino Grand Prix-Veranstalter Christian Schranz sowie die beiden Oberösterreicher Matthias Raisch und Iris Murray wurden von Thomas Istinger (Springreferent des OEPS) und Thomas Frühmann (Sportlicher Berater im Referat) für den Nationenpreis, der sich aus zwei Runden zusammensetzte, nominiert. Das Jubiläumsjahr war aus österreichischer Sicht kein Anlass zum Feiern und endete mit dem schlechtesten Resultat in der Geschichte des CSIO Linz/Ebelsberg. „Die Leistung war besser als das Ergebnis vermuten lässt und wir hatten auch ein bisschen Pech“, kommentiert Thomas Frühmann das Abschneiden der österreichischen Equipe.

In einer spannenden ersten Runde gelang vor allem Stefanie Bistan auf der elfjährigen Stute Juvina mit nur einem Abwurf ein gelungener Auftakt. „Es ist ein super Feeling, wenn man als Youngster unter den ganzen Weltstars mitreiten darf“, strahlt die junge Salzburgerin. Die Anerkennung ihrer Teamkollegen ist ihr nicht nur wegen des besten österreichischen Resultats sicher. „Wir haben alle unser Bestes gegeben und Steffi zeigte auch, dass Spitzenleistungen möglich sind. Sie ist zum ersten Mal dabei und lieferte beinahe einen Nullfehlerritt – einfach hervorragend“, findet Christian Schranz lobende Worte. Bei dem Niederösterreicher lief es heute leider nicht nach Plan, mit 16 Fehlerpunkten sorgte er für das Streichresultat. „Ich fand keinen Rhythmus und Fehler waren die Folge“, analysierte Iris Murray ihre Runde. Der Vierte im Bunde, Matthias Raisch, legte seine erste Runde zu hektisch an und kassierte zwei Abwürfe. Die Bilanz nach dem ersten Umlauf: 24 Fehlerpunkte und keine Qualifikation für den zweiten Umlauf.

Auf dem richtigen Weg?

Thomas Istingers Resümee nach dem Nationenpreis: „Ich habe bei unseren Reitern keine gravierenden, sondern unglückliche Fehler gesehen. Diese Schwächen lassen sich aber durch gezieltes Training reduzieren und die  Jugend zeigte, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen konsequent weiterarbeiten und uns im Rahmen von großen Turnieren immer wieder mit den Besten der Besten messen, sodass unsere Pferde die schweren Parcours kennenlernen und Erfahrungen sammeln.“ War es die richtige Mannschaftsaufstellung? „Wir hatten zwei kurzfristige Absagen von Stefan Eder und Julia Kayser. Zwei Topreiter mit Spitzenpferden sind schwierig zu ersetzen. Steffi und Matthias haben sich hervorragend geschlagen und bei Christian und Iris war heute einfach der Wurm drin. Solche Tage gibt es, das ist einfach der Sport“, fasst Thomas Frühmann zusammen. Kommende Woche gibt es für das österreichische Team bereits die nächste Chance sich beim Nationenpreis in Kopenhagen zu beweisen.
Die Sieger im 20. Nationenpreis von Linz kommen aus der Ukraine. © Linzer Pferdefestival
Die Sieger im 20. Nationenpreis von Linz kommen aus der Ukraine.
© Linzer Pferdefestival

Ukrainischer Sieg

Der Sieg im 20. Nationenpreis von Linz ging übrigens an die Ukraine, die sich mit sechs Strafpunkten souverän an die Spitze setzte. Auf Rang zwei sprang die brasilianische Equipe (12 Gesamtstrafpunkte) vor Kanada (16 Gesamtstrafpunkte). Die Ukrainische Mannschaft um Heinrich-Wilhelm Johansmann konnte in beiden Runden insgesamt vier fehlerfreie Ritte verbuchen, zwei Reiter blieben sogar in beiden Runden fehlerfrei.

Quelle

Ergebnis Nationenpreis

1. Platz: Ukraine – 6 Fehlerpunkte
2. Platz: Brasilien - 12 Fehlerpunkte
3. Kanada - 16 Fehlerpunkte
14. Platz: Österreich- 24 Fehlerpunkte
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