Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
16.02.2015

AWÖ Körsieg wieder an einen „Deutschen“

Beim AWÖ Hengsttag am vergangenen Sonntag stellte sich ein recht überschaubares Feld an Junghengsten und Köraspiranten dem gestrengen Blick des Richterkollegiums. Die rot-weiß-rote Schärpe für den Körsieg ging dabei auch heuer wieder an einen Spross aus deutscher Zucht.

Und noch eine Siegerschärpe für Mag. Ägyd Pengg aus Pörtschach (links): Nach Del Magico (2012), Rosarius (2013) und Divine Etincelle (2014) kommt mit dem Hannoveranerhengst Don Rouge Royal auch 2015 der Körsieger aus dem Gestüt Auheim. © Hans Kraus
Und noch eine Siegerschärpe für Mag. Ägyd Pengg aus Pörtschach (links): Nach Del Magico (2012), Rosarius (2013) und Divine Etincelle (2014) kommt mit dem Hannoveranerhengst Don Rouge Royal auch 2015 der Körsieger aus dem Gestüt Auheim.
© Hans Kraus
Und erneut war es Familie Pengg vom Gestüt Pferde von Auheim aus Pörtschach (K), die den aussichtsreichen Youngster nach Österreich geholt hat. Der fünfjährige Don Rouge Royal ein gekörter Hannoveranerhengst von Don Frederico/Rotspon überzeugte nicht nur mit seinem exzellenten Exterieur, sondern auch in Bewegung, wo er mit weit überdurchschnittlichem Schritt und Galopp aufwarten konnte. Doch der schicke Dunkelfuchs ist nicht nur ein Talent fürs Viereck – auch im Freispringen punktete der Donnerhall-Enkel und bestätigte damit sein Leistungsblut, das im beim 30 Tage Test in Neustadt/Dosse 2013 den Sieg eingeracht hatte. Vom Richterkollegium in Stadl-Paura gab es für Don Rouge Royal die Endnote 8,04 und damit die Schärpe des Körungssiegers.

Der zweite und zugleich letzte Köraspirant unter den Junghengsten ging nach der Prüfung durch die Richter schließlich als Reservesieger aus der Halle. Der fünfjährige fuchsfarbene Curricolo-Sohn Cäsar (Z. u. B.: Stefan Ehammer,Hopfgarten) wurde mit einer Endnote von 7,63 bedacht.

Seit gestern ebenfalls für die österreichische Warmblutzucht gekört sind die beiden in Deutschland gezogenen Althengste Lamborgini, ein 18-jährige Trakehner-Schimmel von Elitehengst Hyllos, der unter seiner Besitzerin Catherine Michelfeit seine Eingenleistung mit mehreren Grand Prix-Siegen erbracht hat, sowie der neunjährige Oldenburger Fabuolo (v. Florencio), der mit drei durchgängig mit 8,5 benoteten Grundgangarten und seinem hervorragenden Interieur zu überzeugen wusste.

Die heuer doch sehr mager ausgefallene Körbeteiligung sei durchaus systembedingt, erklärte  AWÖ-Geschäftsführer Dr. Erasimus, zumal jeder Köraspirant bereits einen Leistungsnachweis über Leistungsprüfung oder Eigenleistung im Sport erbringen muss.

Vier Empfehlungen

Auch bei den Junghengsten war ein Rückgang der Nennungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Nur 15 Dreijährige und ein vierjähriger Hengst durchliefen die Musterung der AWÖ Hengstkommission, um sich um eine Zulassung zur Hengstleistungsprüfung zu bewerben. Doch wo es an Masse mangelte, punktete der Jahrgang mit Klasse, denn nach Pflagstermusterung, Freilaufen und Freispringen erhielten 13 Junghengste die Erlaubnis, bei der Hengstleistungsprüfung anzutreten.
Cordolensky von Corlensky G, ein dreijähriger Enkel des großen Cornet Obolensky, erhielt als einer von vier Junghengsten eine besondere Emfpehlung für die Leistungsprüfung. © Hans Kraus
Cordolensky von Corlensky G, ein dreijähriger Enkel des großen Cornet Obolensky, erhielt als einer von vier Junghengsten eine besondere Emfpehlung für die Leistungsprüfung.
© Hans Kraus
Für vier von ihnen gab es eine besondere Empfehlung und damit eine Förderung für die Leistungsprüfung. So etwa für Dark Sensation, einen lackschwarzen Junghengst von Diarado aus der StPrSt Kalinka (Z. u. B.: Fritz Leitner, Ebensee), der ganz den Fußstapfen der Mutter folgend besonders beim Freispringen zu Höchstform auflief. Dort wussten auch Cordolensky von Corlensky G (Z.: Johann Rainer, Maria Alm/B.: ZG Hans & Jakob Rainer, Maria Alm) und Class G von Cornet’s Prinz zu überzeugen, beide Enkel der Springvererberlegende Cornet Obolensky. Unter den dressurbetont gezogenen Hengsten tat sich vor allem der Diamond Hit-Sohn Diplomat N (Z. u. B.: Magdalena Nagl, Tumetsham) hervor, dessen beeindruckende Gangveranlagung dem Richterkollegium eine weitere besondere Empfehlung entlockte.

Quelle
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier
Servus TV AD