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18.07.2014

Aachen: Belgier springen zum Sieg im Nationenpreis

2013 hatten sie den Sieg am allerletzten Hindernis verspielt, aber diesmal hat es für die Mannschaft aus Belgien endlich geklappt. Mit gesamt sechs Strafpunkten auf dem Konto triumphierten Pieter Devos, Olivier Philippaerts, Jos Verlooy und Gregory Wathelet im renommierten Mercedes-Benz Nationenpreis vor den Equipen aus den USA und den Niederlanden.

Gregory Wathelet und Conrad de Hus hatten mit zwei fehlerfreien Runden maßgeblichen Anteil am Nationenpreis-Erfolg der Belgier. © Tomas Holcbecher
Gregory Wathelet und Conrad de Hus hatten mit zwei fehlerfreien Runden maßgeblichen Anteil am Nationenpreis-Erfolg der Belgier.
© Tomas Holcbecher
Pieter Devos, zuletzt bereits beim Major Spruce Meadows „Masters“ erfolgreich,  mit Dream of India Greenfield, Olivier Philippaerts mit Cabrio Van De Heffinck, Jos Verlooy mit Domino und Gregory Wathelet mit Conrad De Hus verbuchten nach zwei Umläufen im 510 Meter langen Parcours von Frank Rothenberger lediglich sechs Fehlerpunkte. Wathelet legte dabei mit zwei Null-Runden die Basis für den großen Erfolg. Der Weltranglisten-14 hatte erst vor zwei Wochen sein angedachtes Championatspferd Sea Coast Forlap DC in die Ukraine verkauft. Mit seinem Zweitpferd Conrad De Hus schloss er nun nahtlos an die bisherigen Erfolge an.

„Aachen ein immer ein Event, es gibt nichts Schöneres. Vor allem, wenn man ganz vorne steht mit einer derart jungen Mannschaft, die am Ende nochmal richtig stark gekämpft hat. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs und freue mich wirklich riesig. Wir wollen in Hinblick auf die Weltreiterspiele konzentriert weiterarbeiten, aber diesen Erfolg werden wir jetzt an diesem Abend erst einmal genießen“, sagte der Nationaltrainer, der in Aachen bereits viermal mit der deutschen Equipe gewonnen hatte. Mit Belgien war es nun der erste Streich. Gravemeier mit einem Schmunzeln: „Aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.“

Auf Rang zwei landete die USA. Die Mannschaft, die dank Lucy Davis auf Barron ebenfalls zwei fehlerfreie Runden verbuchte und von Reed Kessler mit Cylana, Lauren Hough mit Ohlala und Kent Farrington mit Willow komplettiert wurde, kam auf insgesamt acht Fehlerpunkte, gefolgt von den Vorjahressiegern aus der Niederlanden (10). Die deutsche Mannschaft, die nach der ersten Runde mit vier fehlerfreien Runden hervorragend vorgelegt hatte, kassierte im zweiten Umlauf jeweils einen Abwurf von Marcus Ehning mit Plot Blue, Daniel Deusser mit Cornet D’amour und Ludger Beerbaum mit Chiara und kam im Gesamtergebnis auf zwölf Strafpunkte. Katrin Eckermann, die erstmals im Aachener Nationenpreis mitreiten durfte, stürzte am Wassergraben unsanft auf dem Soerser Grün. Der Unfall ging für Reiter und Pferd glimpflich aus. Doch der ersehnte Sieg blieb der Gastgebernation um Bundestrainer Otto Becker wieder einmal verwehrt.

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