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21.07.2014

Aachen: Christian Ahlmann siegt im Grand Prix

Mit weißer Weste holte sich der Deutsche Christian Ahlmann souverän den Sieg auf Codex One. Auf Rang zwei und drei mit jeweils einem Abwurf im Stechen: Kent Ferrington (USA) und Marcus Ehning (GER).

Strahlemann Christian Ahlmann und Codex One blieben als einzige fehlerfrei und siegten somit im Grand Prix von Aachen. © Tomas Holcbecher
Strahlemann Christian Ahlmann und Codex One blieben als einzige fehlerfrei und siegten somit im Grand Prix von Aachen.
© Tomas Holcbecher
Christian Ahlmann hat sich heute mit seinem zwölfjährigen Hannoveraner Codex One einen Kindheitstraum erfüllt: Der 39-Jährige aus Marl gewann mit dem einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen den Rolex Grand Prix und damit den Großen Preis von Aachen. „Es fühlt sich einfach nur geil an“, stellte der überwältigte neue Aachen-Champion fest, der erstmals in seiner Laufbahn beim Hauptspringen in der Soers triumphierte. Durch seinen Sieg hat für ihn auch sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter begonnen - wer die drei Major-Turniere in Aachen, im kanadischen Spruce Meadows und in Genf gewinnt, hat die Chance auf eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld.

Im gleichen Atemzug ging der Gruß von Ahlmann an KatrinEckermann ins Krankenhaus. Seine deutsche Teamkollegin war in der ersten Runde– wie schon beim Nationenpreis am Donnerstag mit „Firth Of Lorne“ gestürzt. Die Diagnose:Schlüsselbeinbruch. Ihrem zehnjährigen Hannoveraner geht es aber gut.

Ein spannendes Stechen

Zwischen vier und sechs Reiter wollte der Kursdesigner Frank Rothenberger im Stechen sehen. Punktlandung! Fünf Reiter hatten das große Finale erreicht. Nach der ersten Runde waren 15 Pferd-Reiter-Paare ohne Fehler gewesen. In den Showdown schafften es aber nur die Deutschen Christian Ahlmann, Marcus Ehning und Daniel Deußer sowie die US-Amerikaner Kent Farrington und Lauren Hough.
Ahlmann musste zuerst auf den 410 Meter langen Stech-Parcours, den Rothenberger mit zwölf Hindernissen und ausgestattet hatte. „Normalerweise ist es besser, als Letzter zu reiten. Heute nicht“, stellte der Rolex-Triumphator trocken fest. Seine persönliche Zielstellung: Fehlerfrei durchkommen und die Konkurrenz damit unter Druck setzen. Bei diesem ehrgeizigen Projekt, bei dem er zu Beginn bei den ersten Sprüngen nach eigenen Angaben in der Geschwindigkeit nicht das ganz große Risiko gegangen war, ging voll auf. Denn anschließend unterbaten zwar alle Finalisten die Zeit des Weltcupsiegers von 2011 (46,59 Sekunden), ließen dabei aber nicht alle Stangen liegen.

Speed-König Kent Farrington war – mal wieder – der Schnellste. 43,91 Sekunden brauchte der 33-Jährige mit Voyeur und blieb damit vor Marcus Ehning mit dem KWPN-Hengst Plot Blue (46,01) und Weltcup-Sieger Daniel Deußer (46,44) mit dem Westfalen Cornet D’Amour der beste unter den Vier-Punkte-Reitern. Noch etwas schneller als alle Herren – 44,71 Sekunden – war Lauren Hough. Der Amerikanerin unterliefen bei ihrem furiosen Auftritt allerdings gleich zwei Fehler. Nach zwei britischen Siegen 2012 (Michael Whitaker mit Amai) und 2013 (Nick Skelton mit Big Star) kehrt der Sieg im Großen Preis nun also zurück nach Deutschland.

Sonderauszeichnungen beim CHIO

Das erfolgreichste Pferd des diesjährigen CHIO wurde Voyeur von Kent Farrington. Der zwölfjährige KWPN-Wallach erhielt dafür aus den Händen von Hans Günter Winkler den Halla-Wanderpreis. Die Auszeichnung für den erfolgreichsten Reiter des Turniers nach Punkten – der Preis des Bundesministers des Innern, Herrn Thomas de Maizière – ging an Daniel Deußer. Für den besten Stil wurde einmal mehr Marcus Ehning mit dem Preis der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel ausgezeichnet.
Die detailierte Ergebnisliste vom Grand Prix gibt es hier.
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