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19.07.2014

Aachen: Rath und Totilas siegen im Grand Prix Spécial und verzichten auf Kür

Auch im Grad Prix Spécial der CDIO-Tour holten sich Matthias Alexander Rath und der niederländische Hengst Totilas den Sieg und verwiesen damit die britische Olympiasiegerin Charlotte Dujardin und das „Wunderpferd“ Valegro auf Rang zwei. Rath verzichtet jedoch auf seinen Start bei der finalen Kür.

Einmal mehr überzeugte der 29 jährige Matthias Alexander Rath mit seinem Totilas, der nach zweijähriger, krankheitsbedingter Pause gerade sein Comeback erlebt. Fast ohne Fehler steuerte der Bundeskader-Reiter den 14-jährigen Gribaldi-Sohn durch das Viereck im Deutsche Bank Stadion. Lediglich in der Piaffe gab es eine leichte Rückwärtstendenz – was sofort mit einem Raunen vom Publikum begleitet wurde. Doch im Anschluss setzte das Duo seine Prüfung konzentriert und Lektionen-sicher fort. Resultat: 84,549 Prozent und eine Standing Ovation unter großem Jubel vom Publikum. Rath zeigte immer wieder mit dem Finger auf seinen Hengst, deutete an: „Ihm gilt der Applaus.“ Charlotte Dujardin, die wie schon im Grand Prix leichte Probleme bei den Galoppwechseln hatte, konnte auch heute nicht mit den Leistungen des deutschen Paares mithalten und verbuchte am Ende 83,157 Prozent, was ihr und Valegro Rang zwei einbrachten.
Matthias Alexander Rath und Totilas bei ihrem zweiten Sieg in Aachen. © Tomas Holcbecher
Matthias Alexander Rath und Totilas bei ihrem zweiten Sieg in Aachen.
© Tomas Holcbecher

Totilas nicht bei der Kür dabei

Ann Kathrin Linsenhoff, gemeinsam mit Paul Schockemöhle Besitzerin von Totilas, freute sich riesig über den Erfolg ihres Stiefsohns: „Dass es für Matthias und Totilas hier so auf den Punkt passt, ist phantastisch. Es waren zwei schwierige Jahre. Toll, dass Matthias das Durchhaltevermögen hatte.“ Vier Turniere und acht Siege lautet das momentane Fazit von Totilas Comeback – und das ist den Besitzern und Trainern erst einmal genug. Denn laut einer FN-Pressemitteilung wird Totilas nicht bei der finalen Kür an den Start gehen. Vorsitzender des Dressurausschusses Klaus Roeser erklärt in dieser, dass das Pferd sich immer noch im Aufbau befände und daher ein weiterer Start in der Kür aus Sicht des Dressurausschusses nicht erforderlich sei. Anstelle von Rath und Totilas werden deshalb Kristina Sprehe und Desperados das deutsche Team unterstützen. Denn alle vier deutschen Reiter haben es beim Grand Prix Spécial unter die besten 15 geschafft. Bei der Kür an den Start gehen, dürfen aber nur drei Reiter einer Nation. Die Auswahl dieser obliegt der Mannschaftsleitung, die sich heute für das Gespann Helen Langehanenberg, Isabell Werth und eben Kristina Sprehe entschieden hat.
Denn ebenfalls Vorjahressiegerin Helen Langehanenberg und Damon Hill überzeugten mit einer starken Vorstellung. Auf der Diagonalen im starken Trab stolperte der 14-jährige Hengst kurz, ansonsten lief es wie am Schnürchen (82,078 Prozent, Platz drei). Isabell Werth und ihr zehnjähriger Nachwuchsstar Bella Rose schlossen sich als Vierte an (81,471). Ganz besonders gefreut über die Leistungen des deutschen Teams hat sich vor allem Bundestrainerin Theodorescu: „Das war genial heute. Nicht nur Totilas, sondern auch unsere anderen Pferde haben mich überzeugt. Alle haben sich im Vergleich zum Grand Prix noch gesteigert.“
Die Galoppwechsel wurden nicht nur den Olympiasiegern Charlotte Dujardin und Valegro zum Verhängnis, auch Österreichs Renate Voglsang und Fabriano ließen im Spécial in den Einern und Zweierchangements Federn. © Tomas Holcbecher
Die Galoppwechsel wurden nicht nur den Olympiasiegern Charlotte Dujardin und Valegro zum Verhängnis, auch Österreichs Renate Voglsang und Fabriano ließen im Spécial in den Einern und Zweierchangements Federn.
© Tomas Holcbecher
Unser heimisches Starterpaar Renate Voglsang und Fabriano beendeten diesen Grand Prix Spécial mit einer Punktzahl von 69,725 auf Rang 24. Somit werden die beiden nicht bei der Kür der besten 15 dabei sein.

Die komplette Ergebnisliste gibt's hier.
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