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31.05.2015

Aachen: Scott Brash und Hello Sanctos knacken Rolex-Jackpot

Zumindest den ersten Teil, denn nach seinem Triumph beim CHIO in Genf sprang Großbritanniens Spring-Star Scott Brash am Sonntag in der Aachener Soers auch im zweiten Teilbewerb des Rolex Grand Slam zum Sieg und sahnte dafür unfassbare 830.000 Euro ab.

Triumph für Scott Brash beim Weltfest des Pferdesports in Aachen: Nach seinem Sieg beim CHIO in Genf hat der 29-jährige Schotte nun auch das zweite von drei Rolex-Grand-Slam-Turnieren gewonnen. © Tomas Holcbecher
Triumph für Scott Brash beim Weltfest des Pferdesports in Aachen: Nach seinem Sieg beim CHIO in Genf hat der 29-jährige Schotte nun auch das zweite von drei Rolex-Grand-Slam-Turnieren gewonnen.
© Tomas Holcbecher
Vor knapp 40.000 Zuschauern bot sich am Sonntag im traditionellen Großen Preis von Aachen ein Stechkrimi erster Güte. Deutschlands aktuell bester Springreiter, Daniel Deußer, lag mit seinem Paradepferd Cornet d’Amour nach zwei fehlerfreien Umläufen im Stechen vorne, als Schlussreiter Scott Brash auf Hello Sanctos in den Parcours einritt. Der Sieger des Rolex-Springens beim CHIO in Genf ließ auch in der Soers nichts anbrennen, setzte auf volles Risiko und unterbot Deußers Zeit schließlich um 33 Hundertstelsekunden. Platz drei ging an den Franzosen Simon Delestre mit Ran des Hayettes, die ebenfalls dreimal fehlerfrei geblieben waren.
 
Brash hat nach seinem Sieg in Genf und Aachen nun die Möglichkeit, sich als erster Reiter den Rolex Grand Slam zu sichern. Für seine beiden Siege en suite darf sich Brash bereits über einen 500.000 Euro schweren Jackpot freuen – der allerdings erst ausbezahlt wird, wenn er auch in Calgary an den Start geht. Gewinnt er dort erneut, gibt es noch einmal eine weitere halbe Million oben drauf.

Tinne Vilhelmson-Silfven Beste in der Kür

Der Große Dressurpreis von Aachen ging in diesem Jahr nach Schweden. Tinne Vilhelmson-Silfven und Don Auriello setzten sich mit 82,475 Prozent knapp vor die deutschen Grand-Prix-Sieger Isabell Werth und Don Johnson (81,2 %). Für eine Überraschung sorgte Sönke rothenberger auf Rang drei. Der 20-jährige Student startete zum ersten Mal in der Aachener Soers und behauptete sich im Sattel des 16-jährigen Favourit, den früher Siegerin Tinne Vilhelmson geritten hatte, auf 77,375 Prozent. Steffen Peters (USA), Dritter im Grand Prix, fiel nach völlig verpatzten Wechseltouren mit seinem Legolas auf Rang sieben zurück (75,0).
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