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05.06.2015

Achleiten: Siege für Max-Theurer und Peters

Tag zwei des CDI4* auf Schloss Achleiten brachte den ersten Sieg für Österreich. Und der ging, wie nicht anders zu erwarten, auf das Konto von Lokalmatadorin Victoria Max-Theurer. Dass es am Ende nicht zwei goldene Schleifen für die Hausherrin wurden, wusste US-Reiter Steffen Peters zu verhindern.

US-Dressur-Star Steffen Peter hat mit der achtjährigen Rosamunde ein vielversprechendes Nachwuchspferd für die Olympischen Spiele 2016 in Rio im Stall. © Michael Rzepa
US-Dressur-Star Steffen Peter hat mit der achtjährigen Rosamunde ein vielversprechendes Nachwuchspferd für die Olympischen Spiele 2016 in Rio im Stall.
© Michael Rzepa
Peters hatte im Grand Prix der Kür-Tour seine Nachwuchshoffnung Rosamunde gesattelt, eine rheinisch gezogene Stute von Rock Forever/Fidermark. Die erst achtjährige Dunkelbraune aus dem Besitz von Peters Hauptsponsor Akiko Yamazaki zeigte viel Potenzial, vor allem die Trabtraversalen gelangen der eleganten Stute mit viel Leichtigkeit und Ausdruck, was von den Richtern mit Noten bis 8,5 belohnt wurde. Demgegenüber standen Unsicherheiten in den Übergängen und auch im versammelten Schritt und der Galopptour gab es noch Luft nach oben. Für einen Sieg in dieser Prüfung reichte es immerhin, die Jury sah das Paar unisono auf Rang eins und vergab 74,560 Prozent.

Genau einen Prozent weniger erhielten Victoria Max-Theurer und ihr Evergreen Eichendorff für eine gelungene Runde, in der sich dass Paar keine nennenswerten Fehler leistete. Der Ehrentusch-Sohn zeigte vom Einreiten bis zum Schlussgruß eine sehr konstante Leistung und präsentierte sich unter seiner Reiterin auch mit seinen 17 Jahren immer noch in ausgezeichneter Form. 73,560 Prozent bedeuteten Platz zwei mit komfortablem Vorsprung auf die Drittplatzierten, Marcela Krinke Susmelj (CH) und Semeyer’s Molberg (71,740 %).

Mit Blind Date zum Sieg

Im Grand Prix der Spécial-Tour war es dann an Vici Max-Theurer, die Ehrenrunde anzuführen. Im Sattel ihrer Hannoveraner Stute Blind Date setzte sich die Achleitnerin mit 73,92 Prozent an die Spitze der Wertung und damit unmittelbar vor die US-Amerikanerin Allison Brock, die auf ihrem 13-jährigen Hengst Roosevelt von Rotspon/Lauries Crusador XX 73,180 Prozent kassierte.

Doppelten Grund zur Freude hatte Astrid Neumayer. Die Oberösterreicherin ritt mit ihrem ausdrucksstarken Rubinstern-Noir-Sohn Rodriguez nicht nur auf Rang drei, mit 70,640 Prozent schaffte sie auch erstmals den Sprung über die 70-Prozent-Hürde auf internationalem Parkett. Richter Andrew Gardner aus Großbritannien hätte die Berufsreiterin mit 72,8 Prozent gar auf Platz eins gesehen! Eine weitere Platzierung für Österreich holte Evelyn Haim-Swarovski (T) auf Dorina, 66,060 Prozent bedeuteten Rang acht für das Duo aus Tirol.
Victoria Max-Theurer und Blind Date siegten im Grand Prix der Spécial Tour. © Michael Rzepa
Victoria Max-Theurer und Blind Date siegten im Grand Prix der Spécial Tour.
© Michael Rzepa

Victoria Wurzinger erneut auf Platz zwei

Auch im zweiten Bewerb der Junioren wussten Victoria Wurzinger und ihr Oldenburger Wallach Dorian zu überzeugen. Mit 70,526 Prozent musste sich das Paar erneut lediglich der Dänin Victoria Vallentin auf Atnon (71,737) geschlagen geben – allerdings fiel der Rückstand diesmal mit knappen 1,2 Prozent schon ein gutes Stück kleiner aus. Die niederösterreichische Kombination dürfte mit dieser Leistung das Ticket für die Nachwuchs-EM in Vidauban (FRA) bereits fix in der Tasche haben.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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