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15.06.2014

Achleiten: Vici Max-Theurer auch im Spécial eine Klasse für sich

Nach den beiden Auftakt-Grands-Prix und der Kür gewann Victoria Max-Theurer am Sonntagnachmittag mit überdeutlichem Vorsprung auch noch den Grand Prix Spécial. Der Sieg in der ersten ausländischen Qualifikationsprüfung des Nürnberger Burgpokals holte Achleiten-Bereiterin Wibke Bruns.

Souverän zum Sieg im Grand Prix Spécial des CDI4* in Achleiten: Victoria Max-Theurer und Blind Date © Michael Rzepa
Für den starken Galopp kassierten Vici Max-Theuer und die gangstarke Breitling-W-Tochter Blind Date aka Beate Noten bis 8,5.
© Michael Rzepa
Mit 74,02 Prozent ritt Victoria Max-Theurer ihre Hannoveranerstute Blind Date souverän zum vierten Sieg an diesem Wochenende. Das Duo zeigte zahlreiche Höhepunkte in seiner Spécial-Prüfung. Besonders für die Verstärkungen und die Passagen zückten die Richter mehrheitlich die Wertnote Acht, die mit einem „Gut“ gleichzusetzen ist. Gelegentlich gab's sogar eine Neun – Sehr gut.  Weiterhin schwierig bleiben für Vici und ihre ausdrucksstarke Breitling W-Tochter die Wechsel. Sowohl in den Einer- als auch in den Zweierchangements auf der Diagonale ließ das Paar Punkte liegen. Anstelle der möglichen Noten zwischen 7,5 und 8 (die es für die neun Einerwechsel auf der Mittellinie gab) musste sich das heimische Dressurass hier mit einer Bewertung im Vierer- bis Sechserbereich zufrieden geben.

In aufsteigender Form präsentierte sich an diesem Wochenende Evelyn Heim-Swarovski im Sattel ihrer zwölfjährigen Don Schufro-Tochter Dorina. Bis auf einen Patzer in der Wechseltour kam das Duo sicher durch die Prüfung, für die es am Ende mit einer neuen persönlichen Bestmarke (68,549 %) auf internationaler Ebene und dem sicheren 2. Rang belohnt wurde. Knapp drei Prozent dahinter wiederholte das Schweizer Duo Patricia Schärli und Cappucino seinen 3. Platz aus dem Grand Prix.

Hinter Alexandra Slanec mit Lord of Dream (65,137 %) und Nikolaus Erdmann auf Lamborghini (64,863 %) landeten Vizestaatsmeisterin Karin Kosak und ihre Rheinländerstute Lucy’s Day auf dem enttäuschenden 7. Platz. Das Duo, das für Österreich im Vorjahr bei den Dressur-Europameisterschaften in Dänemark an den Start gegangen war, kämpft derzeit mit seiner Form. Größtes Sorgenkind waren während beider Prüfungen in Achleiten die Piaffen, für die es mitunter nur Noten zwischen 1 und 4 von den Richtern gab. Besonders bitter für Kosak, zumal die Piaffen seit Anfang des Jahres doppelt gewertet werden und so gleich mehrfach negativ zu Buche schlagen. Auch im Spécial glückte die Lektion nur beim dritten und letzten Anlauf in der Prüfung. Ein weiterer Fehler in den Einerwechseln ließ die Wertung des sonst deutlich stärkeren Duos in den Keller rasseln: 64,588 Prozent.

Burgpokal-Finalticket für Wibke Bruns

Die Premierenprüfung zum Nürnberger Burgpokal auf Schloss Achleiten sicherte sich Wibke Bruns (GER) auf der kleingewachsenen Oldenburger Rappstute Wiener Classic. Für die Darbietung der achtjährigen Sandro Hit-Tochter aus dem Besitz der Familie Max-Theurer vergaben die fünf Jurymitglieder um Chefrichter Martin Richenhagen (GER) 74,14 Prozent. Auch Rang 2 ging an Wibke Bruns: Diesmal im Sattel des siebenjährigen gekörten Odenburger Hengst San Francisco OLD gab es für die Achleiten-Bereiterin 70,07 Prozent. Platz 3 ging an die beste Österreicherin im Feld, Caroline Kottas-Heldenberg und ihr neunjähriger Fuchswallach Darius Rubin behaupteten sich mit 69,146 Prozent vor Jennifer Hoffmann (USA) mit Florentus und Julia Coppard-Dornig (GBR) mit Sisley Santino.

In der Inter B verwies Wibke Bruns mit Biedermeier unter dem Sattel Michael Berwein und Katharina Wünschek auf die Plätze 2 und 3.

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