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20.04.2012

Alle für einen, einer für alle

Ein starker, schlagkräftiger Verband nützt allen, die den Pferdesport ausüben - das gilt nicht nur für Turnierreiter, sondern im gleichen Maße auch für Freizeitreiter.

Der Österreichische Pferdesportverband (OEPS) hat eine Mitgliederoffensive gestartet. Zwar hat der Verband, anders als die meisten vergleichbaren österreichischen Sportverbände, keinen Mitgliederschwund zu beklagen, aber eben auch kaum Zuwachs zu bejubeln. Und Zuwachs wäre möglich, sind doch viele sogenannte FreizeitreiterInnen keine Vereinsmitglieder. Häufigstes Argument dieser ungebundenen Geister: Ich gehe auf kein Turnier, also brauche ich auch keinen Verband. Falsch gedacht. Ein starker, schlagkräftiger Verband nützt allen, die den Pferdesport ausüben, sei es wettkampfmäßig, sei es rein zur eigenen Erbauung. Ein starker Verband ist der einzige Garant für eine qualitativ hochwertige, kontrollierte Ausbildung – und von der profitiert gerade auch die Freizeitreiterin und der Freizeitreiter. Denn nur eine gute Ausbildung gibt Sicherheit und erlaubt maximales Reitvergnügen – für Mensch und Pferd.

Ein starker Verband ist Garant dafür, dass die Anliegen der PferdesportlerInnen bei den Zuständigen Gehör finden, seien es Gemeinden, Vertreter von Behörden oder Interessenvertretungen. Nur ein starker Verband kann z. B. Steuern auf Pferdehaltung – wie sie derzeit in Deutschland diskutiert werden –, Reitverbote oder andere Repressalien verhindern. Und stark machen einen Verband seine Mitglieder.

Auf der anderen Seite ist aber auch der Verband, konkret der OEPS, gefordert, gerade den FreizeitpferdesportlerInnen überzeugende Angebote zu machen, wie er sie bei der Ausübung ihres Sports unterstützen will. Vieles gibt es schon, ist aber wenig bewusst (z. B. Ausbildung). Manches gibt es, bringt’s aber nicht wirklich (z. B. Versicherungsangebote). Und dann gibt es eine neue Initiative, die großes Potenzial hat, tatsächlich eine Servicestelle für das wichtigste Anliegen des Pferdesports überhaupt zu werden: das neue Referat für das Wohl der Pferde. (Der offizielle Name ist noch nicht gefunden, Vorschläge werden dankend angenommen.) Ein erstes Gründungstreffen hat bereits stattgefunden, wir waren dabei und dürfen berichten, dass man mit Engagement und Ernsthaftigkeit an die Sache herangeht. Näheres darüber, wenn die Aufgabenbereiche definiert sind. Dass man geradezu auf ein solches Referat gewartet hat, zeigen die zahlreichen Zuschriften, die bereits nach der ersten Ankündigung beim OEPS einlangten. Gemeinsam können wir etwas bewegen – und wenn Sie glauben, der OEPS ist nicht Ihr Verband, dann sagen Sie ihm, wie er Ihr Verband werden könnte!