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12.05.2015

Alles neu im Pferdezentrum Stadl Paura

Mit dem Führungswechsel im Pferdezentrum Stadl Paura bleibt kein Stein auf dem anderen. Neo-Geschäftsführer Karl Platzer bringt nicht nur ein neues Team mit, sondern auch einen neuen Hauptgesellschafter.

Das Pferdezentrum Stadl Paura auch nach der Landesausstellung für Schule, Sport und Zucht zu leistbaren Preisen offen zu halten - das hat sich die neue Geschäftsführung zum Ziel gesetzt. © Maximilian Schreiner
Das Pferdezentrum Stadl Paura auch nach der Landesausstellung für Schule, Sport und Zucht zu leistbaren Preisen offen zu halten - das hat sich die neue Geschäftsführung zum Ziel gesetzt.
© Maximilian Schreiner
Platzer kennt das einstige k.u.k. Hengstendepot schon lange. In jungen Jahren erhielt der bisherige externe Controller des Pferdezentrums, der selbst lange aktiver Reiter war, hier seine Ausbildung in Reiten und Fahren. Heute ist Platzer Agraringenieur und Wirtschaftsfachmann mit Erfahrung bei Unternehmenssanierungen. Letzteres soll ihm in Stadl-Paura besonders zugute kommen, denn der Betrieb schreibt seit Jahren rote Zahlen.

Einen ersten Schritt hin zur wirtschaftlichen Stabilität soll eine Umverteilung der Gesellschaftsanteile mit sich bringen. Als neuer Hauptgesellschafter tritt die Landwirtschaftskammer Oberösterreich auf, die wesentliche Anteile von anderen Gesellschaftern, insbesondere vom Oberösterreichischen Pferdezuchtverband, übertragen erhalten hat. Die Landwirtschaftskammer OÖ hat ihr Engagement eng mit der Übernahme der Geschäftsführung durch Karl Platzer verknüpft.

Ganz oben auf der To-do-Liste der neuen Geschäftsführung steht die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Dazu setzt Platzer stark auf die Automatisierung wiederkehrender Abläufe, unproduktive Kosten im Betrieb sollen mithilfe einer exakten Kostenrechnung aufgespürt und gesenkt oder vermieden werden. „Dies ist ein ganz entscheidender Punkt: Nur dadurch können die Preise für die Dienstleistungen leistbar bleiben und Stadl Paura weit über die Landesausstellung hinaus ein Zentrum für Schule, Sport und Zucht bleiben, wenn die Kosten zu den Erlösen passen“, so der Neo-Geschäftsführer.

Erfahrene Leute sollen Kundenvertrauen heben

In seinem Team setzt Platzer auf neue wie bekannte Gesichter. Für das Pferde-, Stall- und Anlagenmanagement ist zukünftig Claudia Radner zuständig, im neu eingeführten Bereich „Kundenbetreuung, Infrastrukturmanagement und Öffentlichkeitsarbeit“ wird Sonja Bauer Verantwortung übernehmen.

Ein alter Bekannter ist auch der neue Ausbildungsleiter. Rudolf Krippl, der schon einmal im Pferdezentrum sehr erfolgreich dieses Geschäftsfeld geführt hatte, konnte erneut als Jungpferdeausbilder und Leistungsprüfungsprofi gewonnen werden. 2013 war Krippl überraschend von seiner Funktion zurückgetreten, nachdem es mit der damaligen Geschäftsführung zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war, hatte aber eine Rückkehr nach Stadl Paura nicht ausgeschlossen, sollten sich „gewisse Dinge ändern“. Dies scheint nun der Fall zu sein. Unter Krippls Leitung soll ein Verkaufsstall für Pferde aus österreichischer Zucht eingerichtet werden, die Kaufinteressenten einmal im Monat bei einem öffentlichen Termin vorstellt werden.

Die Fahrausbildung junger Pferde übernimmt der internationale Fahrsportprofi Rudi Pirhofer. Für die professionelle Abwicklung von Sportveranstaltungen hat man mit Rupert Ziller einen in der Sportwelt anerkannter Fachmann geholt. Einen Schwerpunkt will man künftig insbesondere in der Jugendarbeit setzen. Sponsoren sollen hierbei unterstützen.

„Das Dienstleistungszentrum Stadl Paura ist ein Juwel in der österreichischen Pferdekultur-Landschaft. Eine professionelle Bewirtschaftung nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen stiftet allseits einen Nutzen. Nur so kann es seine Wirkung entfalten, und es entsteht Freude beim Kunden bei der Nutzung der Anlage und des Services“, ist Karl Platzer überzeugt.
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