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22.05.2011

Alvaro de Miranda top im Racino

Stefan Eder scheitert mit dem Sieg vor Augen am letzten Hindernis und wird Sechster.

Es war ein technisch schwerer Parcours, den Parcourschef Stefan Wirth (GER) am Sonntag (22. Mai) für den mit Euro 35.000,- dotierten Magna Racino Grand Prix aufgebaut hatte. Lange schien es so, als wäre er unmöglich fehlerfrei zu bezwingen. Selbst Weltstar Edwina Alexander scheiterte ausgerechnet am letzten Hindernis. Doch dann kam mit Startnummer 31 der Finne Sebastian Numminen, und sicherte sich mit seinem Holsteinerwallach Calandro unter dem Jubel des Publikums den ersten Null-Fehler-Ritt.
Alvaro de Miranda und © Magna Racino
Der Brasilianer Alvaro de Miranda und AD Wilbert Z sicherten sich den Sieg in einem Stech-Krimi der Extraklasse.
© Magna Racino
Danach war der Bann gebrochen und mit Hauke Luther (GER), Paul Freimüller (SUI), Andrew Ramsey (USA), Marc Bettinger (GER), Alvaro de Miranda (BRA) und Stefan Eder (AUT) schafften insgesamt sieben Reiter den Sprung ins Stechen.

Als vorletzter Starter ging Alvaro de Miranda in den Stechparcours, begann kontrolliert, aber mit Druck, beschleunigte auf den letzten Metern stark und beendete den Umlauf mit der bis dahin schnellsten Zeit von 44,16 Sekunden.
Eder Stefan ChilliVanDijk © Magna Racino
Nur knapp am Sieg vorbei: Stefan Eder und sein Schimmelhengst Chili van Dijk.
© Magna Racino
Nur Stefan Eder, der als der letzte Starter ins Rennen ging konnte die Zeit von de Miranda noch gefährden. Zusammen mit seinem Schimmelhengst Chilli van Dijk und unter lautstarken Anfeuerungsrufen und –pfiffen der Zuschauer lieferten die beiden eine sensationelle Vorstellung ab, auch die Zeit (43,63) passte doch ein Abwurf am letzten Ochser verhinderte die Sensation und Stefan Eder musste, den Sieg vor Augen, mit Platz sechs Vorlieb nehmen.

„Ein toller Platz! Wir alle und vor allem auch unsere Pfleger sind total glücklich. Ich habe letztes Jahr davon gehört und wollte dann unbedingt herkommen. Die erste Runde vom Parcours fand ich sehr technisch, vor allem die Linie mit dem Wassergraben und das Stechen war sehr schnell aber mein Pferd hat einen guten Job gemacht. Ein Kompliment an unseren Parcourschef Stefan Wirth, denn er hat die Pferde wirklich über die Wochen schön langsam auf die uns bevorstehenden schwierigen Aufgaben aufgebaut. Ich bin stolz auf diesen Sieg“, meinte der sympathische Sieger Alvaro de Miranda, „Wir kommen gerne wieder.“

Ergebnisse Finale Diamond Tour - 1,50 m mit Stechen

FEI Rolex Weltranglistenspringen - Qualifikation für die Europameisterschaften Madrid 2011

1. AD WILBERT Z / DE MIRANDA Alvaro / BRA / 0,00 44,16 1 9.000,00 *
2. QUANNAN-R / BETTINGER Marc / GER / 0,00 48,23 1 7.000,00 *
3. CALANDRO 2 / NUMMINEN Sebastian / FIN / 0,00 48,29 1 5.000,00 *
4. BINESS VAN OVERIS / FREIMÜLLER Paul / SUI / 0,00 51,45 1 4.000,00 *
5. NON STOP SV / LUTHER Hauke / GER / 0,00 53,78 1 3.000,00 *
6. CHILLI VAN DIJK / EDER Stefan / AUT / 4,00 43,63 1 2.500,00 *
7. JULIA DES BRUMES / RAMSAY Andrew / USA / 4,00 51,53 1 2.000,00 *
8. MARIUS 116 / MÜLLER Kathrin / GER / 4,00 78,84 1.500,00 *
9. SIDNEY VIII / GUERDAT Steve / SUI / 4,00 79,13 500,00 *
10. EQUITTA / ROBERSON - MYTILINAIOU Hannah / GRE / 4,00 79,88 500,00 *
11. CEVO SOKRATES / ALEXANDER Edwina / AUS / 4,00 80,21

Finale Gold Tour: Alex Duffy feiert sein Doppel - Stefan Eder auf Platz drei

59 Aktive ritten im Gold Tour Finale um den Sieg, den sich der Sieger des samstäglichen "Best of Magna Racino" Sieger nicht nehmen ließ. Im Stechen schenkte der Ire Alex Duffy mit seinem Clinton-Sohn Courtown keinen Zentimeter her und sicherte sich mit fast drei Sekunden Vorsprung auf Alain Jufer (SUI) und Vennoot den Sieg. Stefan Eder, der seine erst achtjährige aber sehr vielversprechende Concordija gesattelt hatte, gelang eine schnelle fehlerfreie Runde, die dem Paar Platz drei einbrachte. Barbara Belousek platzierte sich mit Renwood auf dem achten Rang.

Jungpferde Tour: Edwina Alexander und Quimono de la Roque beeindrucken

Edwina Alexander (AUS), die aktuell weltbeste Amazone, beeindruckte heute die internationale Konkurrenz im Finale der Risohorse Younghorse Challenge für siebenjährigen Pferde mit ihrem Kannan-Sohn Quimono de la Roque. Im Stechen dupierte das Duo die restliche Konkurrenz und feierte seinen ersten Sieg im Magna Racino vor den beiden schweizer Reitstars Steve Guerdat auf Clair und Alain Jufer auf dem KWPN Wallach Zephyr. Auch Österreich hatte einen Vertreter unter den 15 Stechteilnehmern: Hugo Simon und sein C.T. kassierten mit Bestzeit unterwegs einen ärgerlichen Abwurf und mussten trotz der siegeswürdigen Zeit mit Platz zehn Vorlieb nehmen.

Quelle: Pressemeldung
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