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30.03.2016

Am Rande des Weltcupfinales: Strafe für Stolpern?

Im Rahmen der Gothenborg Horse Show ereignete sich eine Szene, die auch noch Tage nach dem großen Showdown im Weltcup der Springreiter die Gemüter vieler Pferdefreunde erhitzt. Ein Abreitevideo zeigt eine Reiterin, die ihr Pferd für eine Unachtsamkeit rüde korrigiert.

Während des Aufwärmens stolpert der Braune und kann einen Sturz nur mit Mühe verhindern. © Archiv
Während des Aufwärmens stolpert der Braune und kann einen Sturz nur mit Mühe verhindern.
© Archiv
Der Vorfall ereignete sich im Warm-Up-Bereich für den Weltcup der Springreiter. Ein Videomitschnitt zeigt ein braunes Pferd, das von seiner Reiterin am langen Zügel geritten wird. Aus unerfindlichen Gründen stolpert es plötzlich heftig, knickt auf beiden Vorderbeinen ein und stößt mit der Nase in den Sand, kann sich jedoch durch einen Akt der Akrobatik wieder aufrichten.

Nachdem die Reiterin ihr Pferd durch seitliches Hinabbeugen auf Verletzungen kontrolliert hat, folgt jene Szene, die im Web derzeit für heftige Debatten sorgt: Die Reiterin treibt ihr Pferd durch eine heftigen Sporenstich an. Als es erschrocken vorwärts springt, folgt eine gewaltsame Parade mit der Hand, die den Braunen sofort wieder zum Stillstand bringt. Etwas später wiederholt sie ihre "Korrektur", einmal, zweimal, dreimal.
Die Reiterin quittiert die Unachtsamkeit ihres Pferde mit einer harschen Zurechtweisung. © Archiv
Die Reiterin quittiert die Unachtsamkeit ihres Pferde mit einer harschen Zurechtweisung.
© Archiv
Seit seiner Veröffentlichung wurde das Video allein auf Facebook annähernd 4.000 Mal geteilt. Der allgemeine Tenor: Die Bestrafung sei viel zu hart und völlig unangebracht. Eine Profi-Reiterin sollte in der Lage sein in einem Moment wie diesem weniger emotional zu reagieren. Groß ist auch die Empörung darüber, dass die Szene offenbar ohne Folgen für die Amazone blieb. Das Duo soll im anschließenden Bewerb unbehelligt an den Start gegangenen sein. Einen offiziellen Verweis durch einen Steward gab es dem Anschein nach nicht.

Doch die Sache könnte noch ein Nachspiel haben. Wie der Veranstalter der Gothenborg Horse Show, Tomas Torgerson, gegenüber Horse & Hound sagte, wurde die FEI bereits über den Vorfall informiert. Diese will nun Richter und Stewards zu der Angelegenheit befragen. Erst danach will man sich in einem offiziellen Statement zum Vorfall äußern.

ps
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