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28.01.2013

Amazonensieg in Zürich

Herzschlag-Finale beim Rolex-Weltcup in Zürich: Im spannungsgeladenen Stechen, für das sich gerade mal vier Paare qualifizieren konnten, gelang der Portugiesin Luciana Diniz der Ritt ihres Lebens und damit eine Doppel-Premiere: Ihr erster Weltcupsieg war zugleich Diniz’ erster Sieg in einer Fünf-Sterne-Konkurrenz.

Doppelte Premiere für Luciana Diniz: Mit Lennox ritt die Portugiesin beim Mercedes-CSI in Zürich nicht nur zu ihrem ersten Weltcupsieg, sondern auch zu ihrem ersten Triumph bei einem Fünf-Sterne-Turnier. © Karl-Heinz Frieler / FEI
Doppelte Premiere für Luciana Diniz: Mit Lennox ritt die Portugiesin beim Mercedes-CSI in Zürich nicht nur zu ihrem ersten Weltcupsieg, sondern auch zu ihrem ersten Triumph bei einem Fünf-Sterne-Turnier.
© Karl-Heinz Frieler / FEI
Nur vier Paare des 39 Reiter starken Teilnehmerfeldes blieben im Grundumlauf des Weltcupspringens am Sonntag ohne Fehler. Pech hatte Meredith Michaels-Beerbaum (GER), die mit Bella Donna aufgrund eines Strafpunktes für Zeitüberschreitung das Stechen nur ganz knapp verpasste. Sie musste sich mit Platz fünf und immerhin 12.000 Schweizer Franken sowie zwölf Weltranglistenpunkten trösten. Dasselbe Schicksal ereilte auch den besten Schweizer im Feld, Andreas Ott mit Loxy de la Reselle CH, der damit immerhin noch Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) und dessen Gold-Pferd Nino des Buissonnets (Rang sieben) hinter sich ließ.

Im Stechen bewies Diniz dann, dass die Schweiz ein guter Boden für sie ist. Nachdem sie bereits vor einer Woche mit Lennox den Großen Preis beim CSI in Basel für sich hatte entscheiden können, präsentierte sich die in Deutschland lebende gebürtige Brasilianerin mit portugiesischem Pass einmal mehr in Bestform. Erneut mit ihrem zwölf Jahre alten Oldenburgerwallach Lennox im Parcours, legte die 41-Jährige nicht nur einen fehlerfreien Ritt hin, sondern auch noch eine Zeit (0/35,17) vor, die sich als unschlagbar erweisen sollte. Dagegen kam weder Europameister Rolf-Göran Bengtsson (SWE) mit Casall la Silla (0/35,30) noch die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste, Christian Ahlmann (GER) mit Codex One (0/35,42) an. Beide mussten sich um ein paar Hundertstelsekunden geschlagen geben und mit den Plätzen zwei und drei Vorlieb nehmen.

Mit einem Abwurf auf Platz vier landete der Schwede Henrik von Eckermann, der erst vor wenigen Wochen Ludger Beerbaums ehemaliges Top-Pferd Gotha übernommen hatte. Bereits Ende Dezember zeigten Eckermann und Gotha mit einem Sieg im Weltcupspringen von Mechelen (BEL), dass sie gut harmonieren. Der vierte Platz in Zürich lieferte dafür nur eine weitere Bestätigung.

In der Gesamtwertung der Westeuropaliga des Weltcups führt nach zehn von zwölf Qualifikationen der Spanier Sergio Alvarez Moya mit 75 Punkten. Ihm folgt mit 72 Punkten Christian Ahlmann auf Platz zwei, vor dem Franzosen Kevin Staut mit 69. Mit ihrem Sieg in Zürich konnte sich Luciana Diniz von Rang sieben auf den fünf Platz vorschieben. Die Portugiesin möchte die kommenden Monate zur intensiven Vorbereitung auf das Weltcupfinale nutzen, das von 24. bis 28. April im schwedischen Göteborg ausgetragen wird.

Alle Ergebnisse aus Zürich im Detail finden Sie hier.
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