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26.07.2012

Ambros vor den Engländern

Alles Gerede vom schlechten englischen Wetter ist vergessen, für Harald Ambros und Victoria Max-Theurer strahlt in London die Sonne. Und beim Vet-Check am Freitag um 11 Uhr wird Ambros mit seinem O’Feltiz eine Medienmeute vorfinden, denn er kommt unmittelbar vor dem britischen Team mit Goldhoffnungen dran.

Strahlender Sonnenschein im Olympischen Pferdepark. © Victoria Max-Theurer
Strahlender Sonnenschein im Olympischen Pferdepark.
© Victoria Max-Theurer
Sue Benson, die Designerin des Cross-Country-Kurses lüftete nunmehr das Geheimnis und stellte die 28 Hindernisse für den Bewerb am kommenden Montag vor. Allein die Namen machen schon heute Freude auf die Konkurrenz: Diamond Jubilee Hedge, Royal Park Seat, Bandstand Rails, The Royal Herb Garden (der größte Sprung des Kurses), The Chestnut Logs (der erste fordernde 3er Komplex), The Planet, The River Bank (natürlich ein Wasserhindernis), Silver Birch Brush, Ancient Market Place, The Chess Table, East End Barrows, The Sundials, Tower of London, Inland Waterways, The Playground, Royal Greenwich Borough, The Altar (am höchsten Punkt der Strecke), The Flower Garden, The Cricket Ball Basket, The Rose Garden, The Timeline Clocks, The Observatory Turn, Saxon Village und als letzter Sprung: The Olympic Games Horses.
Vielseitigkeitshindernis The Tower of London. © Victoria Max-Theurer
Vielseitigkeitshindernis The Tower of London.
© Victoria Max-Theurer
Auch Vici Max-Theurer hat sich schon im Olympischen Pferdepark umgesehen, obwohl sich ihr Augustin noch im Southern Cross Stud in Kent befindet. Aber die Anlagen im Greenwich Park scheinen ideal zu sein, die Stimmung ist zumindest prächtig. Übrigens sind Victoria und Elisabeth Max-Theurer nicht die einzigen Olympiateilnehmer mit familiärer Bande.
Olympische Abreithalle. © Victoria Max-Theurer.
Olympische Abreithalle.
© Victoria Max-Theurer.
Solche Familienstories gibt es gerade beim Reiten in Hülle und Fülle: Anabel Balkenhol startet heuer mit der deutschen Dressurmannschaft, ihr Vater Klaus gewann Team-Gold in Barcelona und Atlanta. Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke erbte offenbar ihr Talent von Vater Reiner Klimke, der 1960 in Rom noch in der Vielseitigkeit startete, bevor er als Dressurreiter sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen gewann. Nicht zu vergessen natürlich auch Zara Philips, deren Mutter Prinzessin Anne in Montreal ritt und deren Vater Mark Team-Gold in München gewann, er ist heute Coach der USA-Mannschaft. Springreiter Rodrigo Pessoa startet bei seinen sechsten Olympischen Spielen, sein Vater Nelson nahm fünfmal teil, übrigens 1992 gemeinsam mit Rodrigo.
Aber auch die japanische Vielseitigkeitsreiterin Kenki Sato hält eine Familientradition aufrecht: Ihr Vater war für Moskau qualifiziert, ihr Bruder Eiken startete in Hong Kong vor vier Jahren. Springreiter Taizo Sugitani folgt ebenfalls seinem Vater Masayasu, der 1968 in Mexiko ritt. Auch der französische Vielseitigkeitsreiter Nicolas Touzaint kommt aus einer olympischen Familie, Clayton und Lucinda Fredericks vertreten zum zweiten Mal Australien als Ehepaar. Pikant ist die Situation für Patrick Kittel: Der Schwede tritt in der Dressur gegen seine australische Ehefrau Lyndal Oatley an. Familienangelegenheiten gibt es auch bei anderen Schweden: Die Schwestern Linda und Sara Algotsson reiten beide in der Vielseitigkeit, Jens Fredricson im Springteam gemeinsam mit seiner Schwägerin Lisen.
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