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08.06.2015

American Pharoa holt legendäre Triple Crown

Der Galopper American Pharoa hat sich am vergangenen Samstag einen Platz in den Rennsport-Annalen gesichert. Nach 37 Jahren ist er das erste Pferd, das die drei wichtigsten Rennen der USA innerhalb einer Saison als Sieger beendete.

American Pharoah lief im Belmont-Stakes-Turfrennen zum Sieg und gewann als erstes Pferd seit 1978 die Triple Crown. © Seabird75 - Fotolia.com
American Pharoah lief im Belmont-Stakes-Turfrennen zum Sieg und gewann als erstes Pferd seit 1978 die Triple Crown.
© Seabird75 - Fotolia.com
American Pharoa ist erst drei Jahre alt, und schon jetzt gehört er zu den allergrößten seiner Zunft. Innerhalb von fünf Wochen siegte der Hengst erst im Kentucky Derby, lief im Preakness Stakes von Maryland auf Platz eins und triumphierte am vergangenen Samstag schließlich auch noch im Belmont Stakes in New York, das er mit fünfeinhalb Längen Vorsprung gewann.

In 125 Jahren ist American Pharoah erst das zwölfte Pferd, das die US Triple Crown gewonnen hat, zuletzt war dieses Kunststück 1978 dem Hengst Affirmed gelungen. Seit dem damaligen Hattrick hatten nicht weniger als 13 Pferde die ersten beiden Rennen der Serie gewonnen, dann aber beim schwierigsten und längsten im Belmont Park über 2.414 Meter doch noch verloren. Drei Mal war auch American Pharoas Trainer Bob Baffert knapp an der Dreifachkrone. Dass es diesmal endlich doch geklappt hat, ist für Baffert einzig und allein dem Hengst zu verdanken: „Der Name American Pharoah wird auf ewig in Erinnerung bleiben, weil er derjenige ist, der das geschafft hat. Wir sind eigentlich nur Passagiere.“

Mit seinem Sieg in New York schraubte American Pharoah seine Preisgeld-Einkünfte auf 4,5 Mio. Dollar, allein 3,1 Mio. davon verdiente der Hengst für die Siege in den Triple-Rennen. Seinen Besitzer Ahmed Zayat steht der große Geldregen nach dem Sensationssieg jedoch noch bevor, denn der Hengst soll in der Zucht seine rennerprobten Gene weitergeben. Dennoch soll der Hengst dem Rennsport noch so lange wie möglich erhalten bleiben. „Wir müssen unsere Stars genießen“, sagte Zayat.

Quelle: APA
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