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06.03.2014

Andauer Massenkolik doch kein Vergiftungsfall

Entgegen ursprünglichen Vermutungen scheint die Massenkolik, die Mitte Februar zehn Pferde des Reitstalls Altmann im burgenländischen Andau befallen und zwei Todesopfer gefordert hatte, nun doch kein Vergiftungsfall gewesen zu sein. Das zeigen erste Testergebnisse.

Warum im Andauer Reitstall Altmann Mitte Februar zehn Pferde an einer Kolik erkrankten, die zwei Tieren das Leben kostete, ist weiterhin unklar. Ein Giftanschlag scheint es ersten Untersuchungsergebnissen zufolge nicht gewesen sein. © Aintschie - Fotolia.com
Warum im Andauer Reitstall Altmann Mitte Februar zehn Pferde an einer Kolik erkrankten, die zwei Tieren das Leben kostete, ist weiterhin unklar. Ein Giftanschlag scheint es ersten Untersuchungsergebnissen zufolge nicht gewesen sein.
© Aintschie - Fotolia.com
"Unsere Analysen haben ergeben, dass es sich um keine Vergiftung handelt. Er wurden keine klassischen Toxine festgestellt", wird Doris Sallaberger von der Veterinärmedizinischen Universitätsklinik in Wien vom Kurier am Mittwoch zitiert. Zu demselben Ergebnis kommen auch die Futteranalysen, wie der von der Polizei hinzugezogene Amsttierarzt Peter Karall bestätigt: "Es wurden zwar im Futter Samen des giftigen Stechapfels gefunden, aber die Menge war zu gering. Die Toleranzgrenze wurde eingehalten. Auch in der Leber wurde kein Hinweis auf eine Vergiftung gefunden."

Auch wenn letzte Untersuchungsergebnisse einiger Futtermittel sowie vom Mageninhalt und Niere der beiden verendeten Tiere noch ausstehen, glaubt der Veterinär nach den vorliegenden Daten eher an eine natürliche Ursache als an einen gezielten Giftanschlag. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Täter gezielt herumgegangen ist und die Pferde absichtlich vergiftet hat", meinte Karall gegenüber dem Kurier. "Pferde sind so sensible Tiere, dass oft schon ein Wetterumschwung ausreicht.“ Die restlichen Befunde und endgültigen Untersuchungsergebnisse werden Ende dieser Woche erwartet.

Spendenaktion deckt Behandlungskosten ab

Nach der großen Aufregung der vergangenen Wochen kann bei Reitstallbesitzer Helmut Altmann wieder langsam so etwas wie ein Normalzustand einkehren. Seit kurzem sind nun auch alle Pferde vollständig genesen und haben ihre heimatlichen Boxen bezogen. Der Verlust zweier Pferde wiegt zwar schwer, die entstandenen Behandlungskosten in Höhe von 20.000 Euro konnten aber durch die vom Reitclub Andau ins Leben gerufene Spendenaktion gedeckt werden. "Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben", sagt Helga Altmann.

Quelle
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