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06.02.2015

Andreas Helgstrands Akeem Foldager in die USA verkauft

Nach der vom dänischen Reitsportverband verordneten Zwangspause wird es kein Comeback von Akeem Foldager unter Andreas Helgstrand geben. Der hochtalentierte Wallach wurde an die US-Reiterin Charlotte Jorst im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio verkauft.

Die gemeinsame Karriere von Andreas Helgstrand und Akeem Foldager ist nach mehr tiefs als Hochs nun endgültig zu Ende. Künftig soll der hoch-veranlagte Akinos-Sohn sein großes Bewegungstalent unter US-Reiterin Charlotte Jorst zeigen. © Tomas Holcbecher
Die gemeinsame Karriere von Andreas Helgstrand (DEN) und Akeem Foldager ist nach mehr Tiefs als Hochs nun endgültig zu Ende. Künftig soll der hoch-veranlagte Akinos-Sohn sein großes Bewegungstalent unter US-Reiterin Charlotte Jorst zeigen.
© Tomas Holcbecher
Akeem Foldager zählte 2013 zu den beeindruckendsten Neuentdeckungen im internationalen Grand-Prix-Zirkus. Nur drei Wochen, nachdem Helgstrand den begnadeten Piaffe-Passage Künstler zusammen mit ECCO-Schuh-Eignerin Hanni Toosbuy Kasprzak für einen kolportierten Multi-Millionenbetrag erworben hatte, siegte er unter seinem neuen Reiter beim renommierten Dressurturnier in Hagen (GER). Von da an machte das Paar allerdings mehr Rückschritte als Fortschritte und verpasste bei der EM im eigenen Land schließlich sogar den Einzug ins Kürfinale. Grund dafür seien in erster Linie allergisch bedingte Atemwegsprobleme, wie Helgstrand später erklärte.

Zu trauriger Berühmtheit gelangte der von Joachim Thomsen (DEN) in den großen Sport gebrachte Wallach, als er von Andreas Helgstrand im April 2014 bei einer Gestütspräsentation mit blau verfärbter Zunge und Gewebeveränderungen an den Flanken vorgestellt wurde. Helgstrand wurde, nachdem vonseiten der Öffentlichkeit massive Kritik aufgebrandet war, vom dänischen Reitsportverband auf seinen inakzeptablen Gebrauch von Zügeln und Gebiss hingewiesen und Akeem Foldager eine Zwangspause verordnet, da der Wallach bei der Untersuchung durch einen Veterinär deutliche Schmerzreaktionen am Unterkiefer gezeigt hatte. Helgstrand zog sich daraufhin aus dem Sport zurück, um sich vermehrt auf das Training seiner Schüler zu konzentrieren. Obwohl das dänische Gericht den Reiter im Herbst 2014 von den Vorwürfen der Tierquälerei freisprach und sich auch die Dänische Reiterliche Vereinigung auf die Erteilung einer Verwarnung beschränkte, beweist Andreas Helgstrand mit dem Verkauf seines bisherigen Top-Pferdes, dass er vorerst keine Ambitionen hat, wieder in den Sport zurückzukehren.

„Wir freuen uns, dass Akeem eine neue Besitzerin bekommen hat, die sein großes Talent weiter fördern kann. Akeem ist ein Pferd mit großer Kapazität. Es gibt sehr wenige Pferde in der Welt von seinem Kaliber“, schreibt Andreas Helgstrand auf seiner Homepage. US-Reiterin Charlotte Jorst habe den Werdegang des Wallachs schon seit geraumer Zeit verfolgt. Als sie schließlich die Gelegenheit bekam, ihn zu reiten, sei es eine tolle Erfahrung gewesen, so die gebürtige Dänin, die schon mehrere Pferde bei Helgstrand erworben hat. "Jetzt freue ich mich darauf, ihn nach Florida zu holen", so Jorst. Mitte Februar soll Akeem Foldager die Reise über den großen Teich antreten. Andreas Helgstrand wird das Paar weiterhin als Trainer betreuen.
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