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02.10.2011

Arena Nova Indoor Jumping Series

Die ARENA NOVA Indoor Jumping Series 2011 begann auch heuer wieder mit einem CSI* als Aufwärmprogramm für das am darauffolgenden Wochenende stattfindenden 3* Turnier.

Der attraktive 1*-Event wird nicht nur gerne von Nachwuchsreitern genutzt, sondern auch von Spitzenreitern, die sich und ihre Top-Pferde optimal auf das Messeturnier vorbereiten und einstimmen möchten.

Tag eins: Auftakt nach Maß für Niederösterreich und Hugo Nationale zeigt den Jungen, wo's langgeht

Der Auftakt in dieses erste Wochenende der Indoor Jumping Series endete mit einem niederösterreichischen Sieg. Mit über einer Sekunde Vorsprung entschied Routinier Alfred Fischer das Springen der kleinen Tour klar für sich. Dahinter landeten Ute Berger und Michaela Kauderer auf den Plätzen zwei und drei.
Hugo Simon und C. T. bei den Arena Nova Indoor Jumping Series © Krisztian Buthi
Gehört noch lange nicht zum alten Eisen: Hugo Simon gewinnt beim CSI* der Arena Nova Indoor Jumping Series mit C.T. je ein Springen der mittleren und der großen Tour.
© Krisztian Buthi
In der mittleren Tour ging der Sieg an Publikumsliebling Hugo Simon. Mit einer Zeit von 48, 89 Sekunden entschied Österreichs Vorzeigereiter im Sattel seines siebenjährigen Holsteiner Wallachs C.T. den Bewerb vor der Slowakin Jana Miklosova und dem Vorarlberger Rob Raskin für sich. Von 73 Paaren, die in dieses Springen gestartet waren, verließen 22 den Parcours mit weißer Weste, darunter 13 Österreicher, unter ihnen Jürgen Krackow, Jörg Domaingo und Sascha Kainz.

Mit einem Schweizer Sieg endete das erste Springen der großen Tour. Routinier Paul Freimüller gewann das Springen mit einer Höhe von 1,35m, das mit amerikanischen Stechen ausgetragen wurde, vor dem Deutschen Marcel Neukirch und Amazone Andrea Skorianz Jenull, die damit für die beste rot-weiß-rote Platzierung in diesem Springen sorgte.

Tag zwei: Doppelsieg für Rob Raskin, Alfred Fischer macht den zweiten Streich und Hugo Simon gehört noch lange nicht zum alten Eisen

Rob Raskin Arena Nova Indoor Jumping Series © Krisztian Buthi
An ihm führte in der mittleren Tour kein Weg vorbei: Rob Raskin glänzte mit zwei Siegen, einem zweiten und einem dritten Platz.
© Krisztian Buthi
Der Vorarlberger Rob Raskin sorgte dafür, dass der zweite Tag in der Arena Nova erneut mit der österreichischen Hymne begann: Mit seiner achtjährigen Stute Canarobi setzte er sich als sechster Starter souverän an die Spitze. Danach wurde nur noch er selbst sich gefährlich. Als 62. Starter nahm er den Parcours mit seinem erprobten zwölfjährigen KWPN Wallach Simon in Angriff und toppte seine eigene Zeit noch um ein paar Zehntel. Damit gab es in der Springprüfung der mittleren Tour einen Doppelsieg für Rob Raskin. Christian Schranz (NÖ) machte den österreichischen Triumph mit einem dritten Platz perfekt.

Die Fähigkeit „auf einem Taschentuch zu wenden“ brachte, wie schon so oft, Altmeister Hugo Simon den Sieg in der großen Tour. Mit C.T. unter dem Sattel ließ der 69-Jährige einmal mehr die Konkurrenz alt aussehen und gewann den Bewerb mit mehr als drei Sekunden Vorsprung unter dem tosenden Applaus des mitfiebernden Publikums. Aber auch Deutschland und die Schweiz zeigten in diesem schweren Springen ihre Klasse. Markus Beutel holte sich Rang zwei vor dem Sieger des ersten Tages, Paul Freimüller.

Auch den zweiten Bewerb der kleinen Tour konnte Alfred Fischer für sich entscheiden. Mit seiner neunjährigen Stute Lexika ritt der Niederösterreicher einen Vorsprung von zwei Sekunden auf seine Konkurrenz heraus und bestätigte damit seine Dominanz in dieser Klasse. Platz zwei ging an die lange in Führung gelegene Slowakin Jana Miklosova vor dem Zweitplatzierten der großen Tour Markus Beutel (GER).

Tag drei: Überraschungssieg in der kleinen Tour, Christian Schranz gewinnt den Grand Prix und Rob Raskin ist nicht zu schlagen

Es sollte nichts werden aus dem Triple für Alfred Fischer in der kleinen Tour. Am heutigen Finaltag des CSI* kassierte der Sieger der vorangegangenen Tage einen Abwurf, der ihn auf den enttäuschenden 34. Platz zurückwarf. Als 28. Starter von insgesamt 92 ging Jürgen Krackow in den selektiven Finalparcours und setzte sich dank einer harmonischen und mit viel Umsicht gerittenen Runde auf seiner elfjährigen belgische Warmblutstute Alenya souverän an die Spitze des Feldes. Die Führung des Salzburgers schien unantastbar bis die 19-jährige Christina Löger vom Union Team Happy Horse in den Parcours einritt. In sensationellen 49,84 Sekunden feierte sie mit ihrer erst siebenjährigen bayrischen Warmblutstute Coriola ihren ersten Sieg und lieferte damit die Überraschung des Tages.
Christian Schranz Arena Nova Indoor Jumping Series © Krisztian Buthi
Der Niederösterreicher Christian Schranz bestätigte mit einem Sieg im finalen Grand Prix seine gute Form.
© Krisztian Buthi
Ganz großer Sport wurde den Zuschauern dann im Großen Preis des CSI1* geboten: 15 hochkarätige Teilnehmer im Stechen sorgten für Spannung bis zur letzten Sekunde. Am Ende war es der Niederösterreicher Christian Schranz aus Lassee, der sich über den Sieg in diesem Bewerb freuen durfte. Publikumsliebling Hugo Simon musste mit seiner Stute Ukinda leider einen Abwurf hinnehmen der für ihn Rang neun bedeutete. Platz zwei ging an den Deutschen Andreas Brenner vor Casino Grand Prix Sieger Mario Bichler.

In der mittleren Tour führte auch am heutigen Abschlusstag kein Weg an Rob Raskin vorbei – nach dem gestrigen Doppelsieg folgte heute der Finalsieg. Der Burgenländer Gerald Beck platzierte sich auf Rang zwei und fünf in diesem Bewerb. Platz drei ging an Paul Freimüller, der zum Abschluss noch Bronze für die Schweiz holte.

Positive Bilanz

Veranstalter Michael Rösch zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Aufwärmturnier: "Es war ein sehr erfolgreiches, harmonisches Turnier, wir haben spannenden Sport gesehen und lauter sympathische, würdige Sieger geehrt! Die Abläufe haben durchwegs reibungslos funktioniert - ich muss meinem gesamten Team ein großes Lob aussprechen und freue mich sehr auf das kommende Wochenende!"

Und das verspricht ausgesprochen spannend zu werden, wenn die Jubiläumsmesse 20 Jahre Apropos Pferd heuer einen ganz besonderen Rahmen für das traditionelle 3* Springturnier liefert.

Quelle
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