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25.09.2013

Auf nach Barcelona!

Österreichs Nationenpreisteam steht ab Freitag in Spanien im Finale des FEI Nationencups und trifft dort auf die Top-17-Equipen der Welt. Mit dabei sind Stefan Eder, Dieter Köfler, Julia Kayser, Thomas Frühmann und Christian Juza.

Österreichs Nationenpreisteam macht sich bereit für das große Finale in Barcelona (v.l.n.r.): Stefan Eder, Dieter Köfler, Julia Kyser und Thomas Frühmann © www.scan-pictures.net
Österreichs Nationenpreisteam macht sich bereit für das große Finale in Barcelona (v.l.n.r.): Stefan Eder, Dieter Köfler, Julia Kyser und Thomas Frühmann
© www.scan-pictures.net
Mit nur vier anstelle der erlaubten fünf Starts hat Österreich als Gruppendritter der Europe Division II den Sprung unter die Top-18 Nationen der Welt geschafft und sich für das große Finale des Furusiyya Nations Cups qualifiziert. Das ist an sich schon eine kleine Sensation, zumal der Großteil der Konkurrenz das mögliche Startkontingent voll ausgeschöpft hat, um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Zu verdanken ist dieser Erfolg zum einen der Top-Leistung aller heimischen Pferd-Reiter-Paare zu, darunter auch Markus Saurugg (Texas) und Astrid Kneifl (Royal des Bissons), die nicht fürs Finale nominiert wurden. Mit einem dritten Platz in Budapest, zwei vierten Plätzen in Linz-Ebelsberg und Bratislava und einem sechsten Platz in Arezzo, holte die rot-weiß-rote Equipe gesamt 297,5 Punkte die schlussendlich Rang drei hinter Belgien (421) und Schweden (385,5) bedeuteten. Ein weiterer Grund für die gelungene Qualifikation ist aber auch das neue Nationencup-Reglement, das maßgeblich von Österreichs Springreferent Thomas Istinger und OEPS-Sportkoordinator Frank Spadinger entworfen wurde und kleineren Nationen größere Chancen einräumt. Weil nicht alle Nationen Gefallen am neuen Modus finden, sind bereits für 2014 kleine Adaptierungen geplant. So sollen dann einheitlich nur noch vier zu Jahresbeginn festgelegte Turniere für die Wertung zählen, und auch bei der Punkteverteilung wird es Änderungen geben.

Geldregen im Finale

Beim CSIO5* in Barcelona werden 2.310.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Allein an die Top-8-Nationen, die in der ersten Runde am Freitag ermittelt werden, gehen im Finale am Sonntag 1,5 Millionen Euro, der Gesamtsieger wird mit 500.000 Euro überaus fürstlich belohnt. In der Trostrunde der restlichen zehn Teams am Samstag geht es immerhin noch um 300.000 Euro, wobei das Siegerteam die Heimreise mit  80.000 Euro in den Taschen antreten darf. 7.500 Euro bleiben als Trostpflaster für den 18. und Letzten der Wertung. Einen schönen Batzen Geld können sich die Reiterinnen und Reiter des Top-8 Finales zusätzlich verdienen, wenn sie in beiden Runden fehlerfrei bleiben. Insgesamt werden unter diesen Paaren nochmals 200.000 Euro aufgeteilt. Möglich macht diesen Geldregen der saudi-arabische Reitsport-Fonds, der mit der FEI einen Sponsorvertrag bis 2016 geschlossen hat. Jährlich werden davon vier Millionen Euro für die Furusiyya Nations Cup Serie aufgewendet.

Österreicher voll motiviert

Für Thomas Frühmann ist die Rückkehr nach Barcelona mit überaus guten Erinnerungen verbunden. Der amtierende Staatsmeister holte hier im Sattel seines unvergessenen Genius zusammen mit Hugo Simon, Jörg Münzner und Boris Boor 1992 olympisches Team-Silber, 2009 feierte der heute 62-Jährige beim CSIO den Sieg im hochdotierten Queen’s Cup. Mit von der Partie war damals schon The Sixth Sense, auf den Frühmann auch am kommenden Wochenende vertrauen wird. Einen ähnlichen Erfolg wie anno dazumal hält Frühmann für eher unwahrscheinlich: "Gegen die Besten bestehen zu wollen, wäre vermessen", wird der Weltcupsieger von 1992 von der Kleinen Zeitung zitiert, für eine Überraschung sei man, wenn alles glatt läuft, dennoch gut: "Wir sind alle voll motiviert, wir werden kämpfen wie die Löwen". Schließlich sei ein Nationenpreis immer auch ein bisschen eine Glückssache. Unsere Daumen sind jedenfalls gedrückt!
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