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17.01.2014

Aufatmen für Schweizer Pferdehalter und -besitzer

Die neue Regelung, die Schweizer Bauern in kleinen landwirtschaftlichen Betrieben die Pensionspferdehaltung untersagt hätte, soll noch im kommenden Frühjahr überarbeitet werden. Die Durchsetzung dieser Verordnung hätte zehntausende Pferde heimatlos gemacht.

Schweizer Pferdebesitzer können aufatmen: Der neue Erlass zum Raumplanungsgesetz, der zehntausende Pferde heimatlos gemacht hätte, soll noch im kommenden Frühjahr geändert werden. © Andrea Arnold - fotolia.com
Schweizer Pferdebesitzer können aufatmen: Der neue Erlass zum Raumplanungsgesetz, der zehntausende Pferde heimatlos gemacht hätte, soll noch im kommenden Frühjahr geändert werden.
© Andrea Arnold - fotolia.com
Damit reagiert die eidgenössische Bundesregierung auf die massive Kritik, die seitens der Pferdehalter und -besitzer in den vergangenen Monaten geäußert worden war. In einer Petition wurden rund 14.000 Unterschriften gesammelt, die sich gegen die im Frühjahr 2013 beschlossene Verordnung aussprachen, zusätzlichen Nachdruck verschafften die Pferdehalter ihrem Anliegen mit 4.000 Vernehmlassungsantworten.

Wie das Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) am Mittwoch mitteilte, habe man sich nun mit den Pferdehaltern darauf geeinigt, dass die Zahl der Pferde, die kleinere Betriebe halten dürfen, in der Verordnung nicht definitiv festgesetzt werden soll. Zuvor sollte diese Zahl per Erlass auf zwei Pferde beschränkt werden – rund 32.000 Pferde hätten dann in andere, gewerbliche, Ställe umgesiedelt werden müssen, sodass Kritiker einen massiven Rückgang des seit Jahren im Steigen begriffenen schweizerischen Pferdebestands befürchteten.

Derartige, raumplanerisch als Hobbypferdehalter eingestufte Betriebe, dürfen künftig zwar keine neuen Anlagen für die Pferdehaltung errichten, bestehende Bauten und Anlagen können jedoch weiterhin zu diesem Zweck genutzt werden. Dies soll in der revidierten Raumplanungsverordnung klargestellt werden, die laut einem Sprecher des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) noch im kommenden Frühling in Kraft gesetzt werden soll.

Quelle
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