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04.02.2013

Auktionspferdetraining einmal anders

Ein deutliches Zeichen gegen das Image des hysterischen Sportpferdes setzt das baden-württembergische Haupt- und Landgestüt Marbach: Erstmals arbeitet man bei der Vorbereitung auf die Gestütsauktion mit der Polizeireiterstaffel Stuttgart zusammen und konfrontiert die Auktionspferde mit allerhand ungewöhnlichen Gegenständen.

Coole Marbacher Auktionspferde: In diesem Jahr arbeitet das Haupt- und Landgestüt Marbach bei der Vorbereitung der Pferde auf die Gestütsauktion erstmals mit der Polizeireiterstaffel Stuttgart zusammen. © Gille
Coole Marbacher Auktionspferde: In diesem Jahr arbeitet das Haupt- und Landgestüt Marbach bei der Vorbereitung der Pferde auf die Gestütsauktion erstmals mit der Polizeireiterstaffel Stuttgart zusammen.
© Gille
„Wir wollen zeigen, dass unsere Pferde nicht nur dressur- oder springveranlagt sind, sondern darüber hinaus über ein hervorragendes Interieur verfügen und tolle Verlasspferde sind“, sagt Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck. Den Beweis treten die drei auserwählten Youngsters Lamento (v. Lavaletto), Lancelot v. Lorenzio-Metteur und Calidoro v. Colorido auch prompt an.Gelassen präsentieren sie sich neben und unter Fahnen, Sonnenschirmen, Rappeldosen und waten wie selbstverständlich durch ein Meer aus leeren Plastikflaschen auf dem Hufschlag. Auch ein riesengroßer Gymnastikball auf dem Rücken ist für die Remonten kein Problem. „Die drei nehmen die Gewöhnungsarbeit ganz leicht an und beweisen besondere Nervenstärke“, sagen Polizeioberwärterin Schuck und Polizeihauptkommissar Eckmann, die das Training gemeinsam mit den Marbacher Reiterinnen und Reitern durchführen.
Selbst der Gymanstikball in Übergröße auf dem Rücken ist für die jungen Remonten kein Problem. © Gille
Selbst der Gymanstikball in Übergröße auf dem Rücken ist für die jungen Remonten kein Problem.
© Gille
Zweimal wöchentlich werden die drei Pferde von Polizeioberkommissarin Schuck und Polizeihauptmann Eckmann zusammen mit den Gestütswärtern in der sogenannten Gewöhnungsarbeit trainiert. Zunächst werden die Pferde in der Handarbeit an Fahnen, Ball, Regenschirm, Trillerpfeife, Knallkörper, Flatterband und andere Gegenstände und Geräusche gewöhnt. Im nächsten Schritt erfolgt diese Arbeit dann unter dem Reiter. „Es ist auch für uns immer wieder erstaunlich, wie schnell sich die Pferde auf diese ungewöhnlichen Situationen einstellen. Diese Form der Arbeit stärkt außerordentlich das Vertrauen zwischen Reiter und Pferd und ist eine große Hilfe vor allem beim Anreiten junger Pferde“, erklärt Polizeihauptkommissar Eckmann.

Was die Remonten in der Vorbereitungszeit alles gelernt haben, wird anlässlich der Auktionspferdepräsentation am Sonntag, 3. März, ab 13.00 Uhr in Marbach präsentiert.
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