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29.11.2014

Aus für Rennsport im Magna Racino

Während die Turnierreiterei im Ebreichsdorfer Pferdesportpark seit Jahren boomt, erlebt der heimische Rennsport alles andere als rosige Zeiten. Grund für die Magna-Racino-Führung, den Rennbetrieb mit Ende des Jahres einzustellen.

Der Pferderennsport hat in Österreich nur noch sehr wenige Fans, seit Jahren stagniert der Bereich auf sehr niedrigem Niveau. © William87 - Fotolia.com
Der Pferderennsport hat in Österreich nur noch sehr wenige Fans, seit Jahren stagniert der Bereich auf sehr niedrigem Niveau. Mit dem Aus für Trab- und Galopprennen im Magna Racino muss die ohnehin schon stark gebeutelte Branche einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen.
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2015 wird es demnach keine Trab- und Galopprennen mehr im Magna Racino geben - das ist die Konsequenz aus der eindeutig defizititäre Entwicklung des Turfbereichs. Die modernen Stallungen und die exklusive Reitanlage, auf der 2015 insgesamt 16 nationale und internationale Turniere bis zur 4* Kategorie geplant sind, werde aber weiter betrieben, heißt es in einer Pressemitteilung des Pferdesportparks am Samstag. Dies betrifft auch Events wie die autorevue speed party oder ein internationales Agility Turnier, die im kommenden Jahr wieder auf dem Programm stehen.

"Wie in jedem Unternehmen, müssen auch wir unserer Verantwortung gerecht werden und uns nach der Nachfrage richten. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Rennsport in Österreich nicht so gut angenommen wird, wie der Reitsport und die Durchführung der Renntage wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Wir müssen uns daher dem Markt anpassen und uns auf den Reitsport konzentrieren!“ erklärt die Geschäftsführung des Magna Racino ihre Entscheidung.

Theoretisch wäre eine Fortsetzung des Rennbetriebs auf der großzügigen Anlage des Racino auch 2015 möglich. Dafür musste allerdings der für die Rennorganisation zuständige Austrian Racehorse Owners Club (AROC) erst noch finanzkräftige Sponsoren auftreiben. Mit einer Dotation von rund 300.000 Euro wäre ein Meeting mit zwei bis drei Renntagen, bspw. rund um das traditionelle Österreichische Galopperderby Ende Juni, durchaus denkbar. Nach Auskunft des AROC laufen bereits dahingehende Bemühungen. Sollten sie scheitern, wäre dies gleichzeitig das Ende des Galopprennsports in Österreich, denn während man etwa in der Wiener Krieau oder der Trabrennbahn in Baden trotz der allgemein schwierigen Situation weiterhin am Rennbetrieb festhält, fehlt es den Galoppern seit dem Renn-Aus in der Freudenau an einem alternativen Schauplatz.
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