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12.05.2014

Badminton: Viele Ausfälle und ein Überraschungssieger

Das CCI4* in Badminton machte seinem Ruf als schwierigste Vielseitigkeit der Welt von 7. bis 11. Mai einmal mehr alle Ehre. Von 83 Startern schafften es schlussendlich nur 32 in die Wertung. Davon unbetroffen war Sam Griffiths. Der Australier sicherte sich mit 67,9 Minuspunkten den Sieg.

Weder den fordernden Cross noch das abschließende Springen konnten von einem der ursprünglich 83 angetretenen TeilnehmerInnen ohne Strafpunkte beendet werden. Am Ende siegteder Australier Sam Griffiths mit einer Wertung von 67,9. © Kate Houghton / FEI
Weder den fordernden Cross noch das abschließende Springen konnten von einem der ursprünglich 83 angetretenen TeilnehmerInnen ohne Strafpunkte beendet werden. Am Ende hatte der Australier Sam Griffiths mit einer Wertung von 67,9 die wenigsten Fehler auf dem Konto und sicherte sich den den Badminton-Sieg 2014.
© Kate Houghton / FEI
Widrige Wetterbedingungen, sumpfiger Boden und ein schwerer Kurs machten die diesjährigen Mitsubishi Motors Badminton Horse Trials zu einer echten Herausforderung für Pferd und Reiter. Fünf Paarungen gaben bereits vor dem Gelände auf, 18 folgten während des kräftezehrenden Cross. Weitere 25 Kombinationen sahen das Ziel nach Verweigerungen und Stürzen, die zum Glück ohne gröbere Folgen blieben, nicht. Unter ihnen waren mit Mark Todd (NZL), Sara Algotsson Ostholt (SWE), Pippa Funnel (GBR), William Fox-Pitt (GBR) und Andrew Nicholson (NZL) auch einige der im Vorfeld als Topfavoriten gehandelte Routiniers.

Als Führender in der Zwischenwertung ging der Australier Paul Tapner in den Parcours. Doch sein 13 Jahre alter Ire Kilronan wirkte müde nach den Anstregungen des Vortages und riss vier Stangen. Danach gab es für den Gewinner von 2010 anstelle des begehrten Siegerpokals diesmal nur Platz vier. Dasselbe Schicksal ereilte auch den bis dahin zweitplatzierten Neuseeländer Tim Price (Rang 9).

Von den Fehlern seiner Kollegen profitierte Sam Griffiths. Als fünfter der Zwischenwertung leisteten sich der Australier und seine zehnjährige irische Stute Paulank Brockagh lediglich einen Abwurf und beendeten das Turnier mit 67,9 Minuspunkten vor Oliver Townend (GBR) mit Armada (70,7 Punkte). „Das ist der ultimative Traum“, sagte ein überglücklicher Sam Griffiths nach seinem Triumph. „Als kleiner Junge habe ich immer darauf gewartet bis die Videokassetten von Badminton endlich in Australien erhältlich waren. Hier zu reiten war immer eines meiner größten Ziele. Dieser Sieg bedeutet alles für mich. Badminton ist das absolut Größte.“

Auf Rang drei überraschte Harry Meade auf Wild Alone. Der Brite hatte sich im vergangenen August bei einem Sturz beide Ellenbogen gebrochen und war monatelang im Krankenhaus gelegen.

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.
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