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23.09.2016

Barcelona: Österreich im kleinen Finale

Es hätte schon so etwas wie ein kleines Wunder passieren müssen, damit sich Österreich beim Nationencup-Weltfinale in Barcelona für den großen Showdown der besten Acht qualifiziert. Diese Sensation ist ausgeblieben. Nach Platz 13 zum Auftakt geht es für die rot-weiß-rote Equipe am Freitag mit Olympiasieger Frankreich ins kleine Finale.

Österreich bestreitet am Freitagabend zusammen mit Frankreich, Schweden, Spanien, Brasilien, Qatar, Ägypten, Kulombien und Mexiko das kleine Finale - den Longines Challenge Cup. © FEI/Jim Hollander
Österreich bestreitet am Freitagabend zusammen mit Frankreich, Schweden, Spanien, Brasilien, Qatar, Ägypten, Kulombien und Mexiko das kleine Finale - den Longines Challenge Cup. Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Irland sowie die USA, Niederlande und Schweiz gehen am Samstagabend ins mit 1,5 Millionen dotierte große Show Down .
© FEI/Jim Hollander
Und auch da warten harte Gegner auf Julia Kayser, Max Kühner, Christian Rhomberg und Gerfried Puck. Denn neben Österreich haben es auch einige der großen Nationen nicht geschafft, sich in den Top 8 zu platzieren. Allen voran die Franzosen, die erst vor wenigen Wochen in Rio zu olympischem Mannschaftsgold geritten waren. In Barcelona war für die Equipe Tricolore allerdings nichts zu holen. Kevin Staut, Pénélope Leprevost und Roger Yves Bost hatten jeweils einen ärgerlichen Abwurf zu verzeichnen, Philippe Rozier lieferte mit 21 Strafpunkten das Streichergebnis. Mit zwölf Fehlerpunkten auf dem Konto war nicht mehr als Platz elf für die erfolgsverwöhnten Franzosen drin.

Völlig daneben ging der Auftaktbewerb für das schwedische Team, das 30 Punkte auflud und sich mit dem 17. und vorletzten Platz schwer geschlagen geben musste. Schlimmer hat es nur die Australier erwischt, die 37 Punkte nach Hause brachten, wobei selbst Global Champions Tour Zweite Edwina Tops Alexander auf ihrem Ego van Orti nicht weniger als drei Abwürfe hinnehmen musste.

So richtig verhaut hat keiner der österreichischen Reiter seine Runde im anspruchsvollen 1,60 m-Parcours. Allerdings reichte es bei keinem Paar für die im Vorfeld so sehr erhoffte Nullrunde.

Am dichtesten dran war Julia Kayser. Im Sattel ihres bewährten Zangesheide-Hengstes Sterrehof’s Cayetano zeigte die Tirolerin einen hervorragenden Ritt. Leider war auch diesem Duo der Nuller nicht vergönnt, das Paar kam mit einem Abwurf aus dem Parcours. Christian Rhomberg und Saphyr de Lacs, die in der Qualifikationsphase mit einigen fehlerfreien Ritten maßgeblich zum guten Abschneiden der heimischen Equipe beigetragen hatten, brachten acht Fehlerpunkte ins Ziel, Gerfried Puck auf Bionda und Max Kühner auf Cielito Lindo mit jeweils zwölf. Unterm Strich machte das 24 Punkte für Österreich und damit Platz 13.

Einen Auftakt nach Maß erlebten die Equipen aus Deutschland und den USA, die im ersten Kräftemessen strafpunktefrei blieben. Dieses Kunststück gelang zur Überraschung vieler auch den Titelverteidigern aus Belgien, die sich in Barcelona nach einer eher verkorksten Saison wie Phönix aus der Asche erhoben. In guter Form präsentierten sich auch die Schweizer, Briten und Italiener die jeweils vier Fehlerpunkte anschrieben. Acht Fehlerpunkte luden die Reiter aus den Niederlanden und Irland auf. Die Ergebnisse aus der ersten Runde sind abgesehen von der Qualifikation allerdings nicht weiter relevant. Denn im mit 1,5 Millionen Euro dotierten Finalbewerb am Samstagabend starten alle Teams wieder bei Null.

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
Auch Spaß muss sein: Österreichs Nationenpreisteam wirft sich zum FEI-Shooting in rockige Posen. © FEI/Richard Juilliart
Auch Spaß muss sein: Österreichs Nationenpreisteam wirft sich zum FEI-Shooting in rockige Posen.
© FEI/Richard Juilliart
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