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09.09.2016

Barcelona, wir kommen: Österreich ist im Nationenpreisfinale!

Drei Jahre nach Österreichs vorläufig letztem Antreten bei einem Nationenpreisfinale ist es heuer endlich wieder so weit: Von 22. bis 25. September wird Rot-Weiß-Rot mit einer Mannschaft beim Weltfinale in Barcelona vertreten sein. Und die Reiter stehen auch schon fest.

Max Kühner gehört beim Nations Cup Finale in Barcelona fix zur österreichischen Equipe. © Tomas Holcbecher
Max Kühner gehört beim Nations Cup Finale in Barcelona fix zur österreichischen Equipe.
© Tomas Holcbecher
Nach einem etwas unglücklichen Start in die Saison beim CSIO in Linz war Österreichs Nationenpreisteam immer besser in Fahrt gekommen. Am Ende musste man sich aber doch mit Platz drei in der Division 2 der West Europa Liga zufrieden geben. Die an sich hervorragende Platzierung in dieser von 17 Nationen heiß umkämpften Division ist im Rennen um einen Startplatz so etwas wie der vierte Platz bei einem Championat, denn nach geltendem Reglement gibt es nur für die besten zwei Nationen ein Finalticket. Und das waren in diesem Jahr Gastgeber Spanien und die Ukraine.  

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Bereits seit einiger Zeit war gemunkelt worden, dass die Ukraine, die nach dem Korruptionsskandal rund um ihren wichtigsten Förderer Alexandr Onischenko vor einer ungewissen Zukunft steht, ihre Teilnahme am Weltfinale zurückziehen könnte. Dieser Fall ist nun eingetreten. Nutznießer der Situation ist die österreichische Mannschaft, die als nächstbestplatzierte Equipe nachrückt. Sehr zur Freude des gesamten rot-weiß-roten Teams.

„Nachdem für mich in diesem Jahr kein Championat auf dem Plan stand, war Barcelona von Anfang an das erklärte Saisonziel. Allerdings hat es uns die Konkurrenz in der Division 2 nicht leicht gemacht. Angesichts der Leistungsdichte war bereits der dritte Platz in der Endwertung ein toller Erfolg für uns. Dass es jetzt sogar mit dem Finale klappt, ist deshalb umso schöner. Ich bin sehr stolz auf die Leistung des gesamten Teams und hoffe, dass wir in Barcelona zeigen können, dass wir zu Recht im Finale sind“, freut sich Max Kühner auf die bevorstehende Aufgabe.

Neben dem Weltcupfinalisten setzt Chef d’Equipe Marcus Wallishauser in Spanien auf Shooting Star Christian Rhomberg, sowie die nationenpreiserprobten Routiniers Julia Kayser und Gerfried Puck, Roland Englbrecht fährt als Ersatzreiter mit in die katalanische Metropole.

Auch Großbritannien und Belgien Nachrücker

Absagen gab es übrigens nicht nur in der Österreich-Gruppe. Die Nahost-Division ist nach dem Rückzug der Equipen aus Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nur mit Katar vertreten, für Asien-Pazifik geht Australien an den Start, Neuseeland sowie dessen Nachrücker Japan haben abgelehnt. Aufgefüllt werden die frei gewordenen Startplätze von Großbritannien und Belgien, beide aus Division 1 der West Europa Liga.

1,5 Millionen Euro warten im Finale

Insgesamt bestreiten 18 Teams das Nationenpreis-Finale, das aus drei Prüfungen besteht. Im ersten Wettbewerb, der am Donnerstag, 22. September ab 16 Uhr stattfindet, starten alle 18 Teams. Es gibt einen Umlauf ohne anschließendes Stechen. Bei Strafpunktgleichheit auf dem achten Platz zählen die Zeiten der drei besten Reiter der Teams. Am Freitagabend ab 21 Uhr folgt der sogenannte Challenge-Cup, eine Art kleines Finale, das die schlechteren zehn Teams vom Vortag bestreiten.

Der mit 1,5 Millionen Euro dotierte große Final-Wettbewerb folgt dann am Samstagabend ab 21 Uhr. Dort kämpfen die acht besten Teams um die Trophäe. Die Strafpunkte aus der ersten Runde werden nicht mitgenommen, alle Teams starten also wieder bei Null. Sowohl der Challenge-Cup als auch das Finale werden mit einem Umlauf und einem möglichen Stechen ausgetragen. Wie bei jedem Nationenpreis gibt es auch hier ein Streichergebnis. Für Sieg und Platzierungen zählen also stets die drei besten Resultate der Teams.

2013 belegte Österreich Platz vier im kleinen Finale. Als Titelverteidiger geht in Barcelona die belgische Equipe an den Start.

ps
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