Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
22.01.2013

Beerbaum kann’s nicht lassen

Dass er kein Mann der Diplomatie ist, hat der deutsche Springreiterstar Ludger Beerbaum kürzlich wieder einmal im Interview mit der Bild-Zeitung bewiesen. Nach Team-Totilas muss dieses Mal Altmeister Hugo Simon herhalten.

Kein Mann der Diplomatie: Ludger Beerbaum sagt, was er denkt. Aber ob er auch immer denkt, bevor er was sagt? © Stefano Grasso/GCT
Kein Mann der Diplomatie: Ludger Beerbaum sagt, was er denkt. Aber ob er auch immer denkt, bevor er was sagt?
© Stefano Grasso/GCT
Als Beerbaum im Gespräch verlautbart, dass er die Olympischen Spielen in Rio 2016 als mögliches Karriereende ins Auge fasst, wirft sein Interviewpartner ein, dass Hugo Simon selbst mit seinen stattlichen 70 Lenzen immer noch international im Turniergeschehen mitmischt. „Aber er reitet ja auch nicht mehr auf Top-Top-Niveau“, wehrt Beerbaum ab. Auf die Erwiderung, dass der österreichische Grandseigneur des Springsportes vor nicht allzu langer Zeit noch den Großen Preis von Linz für sich entschied, kontert Beerbaum in seiner unvergleichlichen Art: „Das ist aber in etwa so, als wenn Michael Schumacher in der Formel 3 fahren würde. Auf diesem Niveau gibt es tausende Reiter.“

Vielleicht gibt es viele Reiter, die auf internationalem zwei-Sterne-Niveau bestehen können, mit 70 noch so rüstig im Sattel der Jugend die Stirn zu bieten und dabei auch noch eine gute Figur abzugeben, das muss Hugo Simon erst einmal einer nachmachen. Und vermutlich wäre auch ein Michael Schumacher (44) froh, wenn er in 26 Jahren immer noch in der Lage ist ein Formel 3 Rennen zu gewinnen…

Hier geht's zum Interview in voller Länge.
Servus TV AD bis 07.12.2017