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01.11.2012

Belgiens Pferde landen immer häufiger beim Schlachter

In belgischen Schlachthöfen finden dieser Tage rund ein Drittel mehr Pferde den Tod, als noch vor ein paar Jahren. Grund für diese bittere Entwicklung seien die deutlich gestiegenen Futtermittelkosten.

Belgiens Pferde landen wegen stark angestiegener Futterkosten imm häufiger im Schlachthof. © beatrix kido - fotolia.com
Belgiens Pferde landen wegen stark angestiegener Futterkosten imm häufiger im Schlachthof.
© beatrix kido - fotolia.com
Kurz vor Anbruch der Winterzeit landen generell mehr Pferde beim Abdecker als in den warmen Monaten. Doch seit der Wirtschaftskrise hat sich ihre Zahl deutlich erhöht, sagt Thierry Smagghe, Geschäftsführer des Schlachthof-Verbandes Febes gegenüber der Zeitung „Het Laatste Nieuws“ .

„Ein Pferd den Winter über durchzufüttern kostete vor drei bis vier Jahren rund 500 Euro. Das war damals schon für einige viel Geld, aber mittlerweile sind die Preise für Futtermittel drastisch gestiegen sodass die Kosten für eine Überwinterung auf das Doppelte, wenn nicht sogar auf das Dreifache, angewachsen sind“, so Smagghe.

Weil zahlreiche Pferdehalter sich der Kostenexplosion nicht mehr gewachsen sehen, heißt es für rund 200 Pferde mehr pro Woche „Endstation Schlachthof“. Die Tiere an andere Reitsport- und Pferdefreunde weiterzuverkaufen ist in vielen Fällen keine Option, denn der Markt sei gesättigt, heißt es. „Häufig werden sie deshalb an einen Händler oder den nächsten Schlachthof verkauft." Je nach Zustand des Tieres erhält der Besitzer zwischen 600 und 700 Euro.

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