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23.08.2017

Belinda Weinbauer im Spécial

Mit dem erwarteten Sieg Deutschlands endete die EM-Mannschaftsentscheidung der Dressurreiter in Göteborg. Für das österreichische Team gab es in der Endabrechnung Platz 9. In der Einzelwertung schaffte Belinda Weinbauer (Söhnlein Brilliant) erfreulicherweise den Einzug in den Grand Prix Spécial der besten 30.

Zeigten in Göteborg viele Höhepunkte: Söhnlein Brilliant und Belinda Weinbauer. © Tomas Holcbecher
Zeigten in Göteborg viele Höhepunkte: Söhnlein Brilliant und Belinda Weinbauer.
© Tomas Holcbecher
Die Burgenländerin zeigte bei ihrem Championatsdebüt auf Söhnlein Brilliant einen Grand Prix mit vielen Höhepunkten. Besonders die Trabverstärkungen, die Einer-Tempi und der starke Galopp imponierten. „Es war toll dieses Pferd zu reiten, obwohl die Kulisse für ihn schon beeindruckend war,“ zeigte sie sich nach dem Ritt zufrieden. „Worüber ich mich selber ärgere waren die nicht so gut gelungenen Zick-Zack im Galopp, da bekam ich etwas Stress. Und die Pirouetten können wir auch besser. Aber sonst bin ich sehr zufrieden, weil er hat mir ein Super-Reitgefühl gegeben. Das ist das Gefühl, das man in jeder Prüfung sucht. Man kann immer was besser machen und daran arbeiten wir ja. Bei jedem Turnier merken wir, das kann noch besser gehen. Vor dem Einritt war ich schon sehr nervös bei meiner ersten Europameisterschaft, im Stadion selbst ging es dann. Was spannend war: Durch den schwarzen Tunnel ins Viereck zu reiten.“ Insgesamt also eine schöne Runde für Weinbauer, welche das österreichische Team im Kampf um einen Top 10 Platz im Rennen hielt. „Solche Erlebnisse wie hier und in Aachen waren einfach toll, weil man ja nicht weiß, ob man sowas nochmals erleben darf,“ zog die Reiterin dann ihr Resümee. „Söhnlein Brilliant ist ein riesengroßer Teddybär, der mittlerweile für mich durchs Feuer geht,“ streut sie ihrem Sportpartner Blumen.
Gleich bei ihrer ersten Europameisterschaft gelang es Belinda Weinbauer mit Söhnlein Brilliant in den Spécial zu kommen. © Tomas Holcbecher
Gleich bei ihrer ersten Europameisterschaft gelang es Belinda Weinbauer mit Söhnlein Brilliant in den Spécial zu kommen.
© Tomas Holcbecher
Bei ihrer achten EM-Teilnahme gab es für Rekordstaatsmeisterin Victoria Max-Theurer und ihre Blind Date hingegen eine herbe Enttäuschung: „Ich kann nicht sagen was los war, ich bekam einfach keinen Zug drauf. Es tut mir natürlich irrsinnig leid, weil wir heuer schon eine so gute Saison hatten. Es kann sein, dass es das Stadion war, das sie beeindruckt hat. Bei all den Sachen, die wir diese Saison gut im Griff hatten, sind heute leider zu viele Fehler passiert. Woran es ganz genau gelegen hat weiß ich jetzt aber noch nicht. Blind Date war immer hinter meinem Bein. Im Warm Up hatten wir positiven Mut, im Viereck war es aber dann schwierig sie vor den Hilfen zu haben. Pferde sind halt Lebewesen, aber es ist schade, dass es gerade hier passierte und es tut mir auch leid für das Team. Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass es auch einmal in die Hosen gehen kann.“ So wurde es für Vici nur Platz 34, Astrid Neumayer belegte Platz 36 und Christian Schumach wurde 38.
Leider war heute nicht ihr Tag: Victoria Max-Theurer und Blind Date. © Tomas Holcbecher
Leider war heute nicht ihr Tag: Victoria Max-Theurer und Blind Date.
© Tomas Holcbecher
In der Mannschaftsentscheidung hatte das deutsche Quartett Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider, Sönke Rothenberger und Isabell Werth keine echte Konkurrenz. Da gab es bei Isabelle Werths Schlusslinie sogar rhythmisches Klatschen für eine perfekte Passage ihrer Stute Weihegold. Eine beeindruckende Cathrine Dufour und führte mit Atterupgaards Cassidy Dänemark zur überraschenden Silbermedaille, Bronze holten sich die Gastgeber aus Schweden.

Die detaillierten Ergebnisse gibt es hier.
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