Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
20.08.2013

Ben Maher war am schnellsten

Der Brite Ben Maher ist der erste Führende bei der Europameisterschaft der Springreiter im dänischen Herning. Auf der Schimmelstute Cella fegte er in 76,31 Sekunden fehlerfrei durch den Frank Rothenberger-Parcours.

Mit der Schimmelstute Cella übernahm Ben Maher die Führung bei der Springreiter-EM. © Tomas Holcbecher
Mit der Schimmelstute Cella übernahm Ben Maher die Führung bei der Springreiter-EM.
© Tomas Holcbecher
Er war damit um 58 Hundertstelsekunden schneller als der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat mit seinem raumgreifend galoppierenden Nino des Buissonetts. Da für die Gesamtwertung der Rückstand halbiert wird, beträgt dieser nunmehr nur noch 0,29 Punkte. Die weiteren vorderen Ränge gingen an die „üblichen Verdächtigen“, sprich die immer flotten französischen Reiter Roger Yves Bost (Myrtille Paulois) und Kevin Staut (Silvana) sowie die Portugiesin Luciana Diniz (Winningmood). Überraschend stark hingegen die schwedische Equipe angeführt von Titelverteidiger Ralf Göran Bengtsson (Casall Ask). Jens Fredricson erzielte mit Lunatic sogar die allerschnellste Marke, musste aber einen Abwurf hinnehmen. In Lauerstellung Daniel Deusser, dessen Cornet d’Amour einen ebenso souveränen Eindruck hinterließ wie Guerdats Nino des Buissonetts. Mit diesen beiden Reitern wird man am Ende zu rechnen haben, wenn es in den ausstehenden vier Runden über die größeren Kaliber gehen wird, denn eine Vorentscheidung sollte die erste Zeitspringprüfung nicht gewesen sein: Der 26. hat einen Rückstand von lediglich 3,99 Punkten, also weniger als einen Abwurf.
Olympiasieger Steve Guerdat hinterließ mit Nino des Buissonetts einen souveränen Eindruck und liegt in Lauerstellung. © Tomas Holcbecher
Olympiasieger Steve Guerdat hinterließ mit Nino des Buissonetts einen souveränen Eindruck und liegt in Lauerstellung.
© Tomas Holcbecher
In der Mannschaftszwischenwertung profitierte natürlich Frankreich von den flotten Ritten seiner vier Reiter und setzte sich mit 3,14 Punkten klar in Front. Dahinter lauern mit Großbritannien, der Schweiz und Deutschland die Mit-Favoriten auf Mannschaftsgold, aber auch Italien, Irland und Schweden sind innerhalb von lediglich zwei Springfehlern. Etwas kurios der weitere Austragungsmodus: Mittwoch früh gibt es den ersten Umlauf im Nationenpreis und am Donnerstagnachmittag geht es über einen komplett anderen Parcours in die entscheidende zweite Runde.

Die detaillierten Ergebnisse finden sie hier.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier