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25.10.2012

Björn Nagel künftig nicht mehr für die Ukraine am Start

Seit 2006 ritt der Deutsche Björn Nagel für den ukrainischen Milliardär Alexander Onischenko, der ihn in dieser Zeit mit Toppferden versorgt hatte. Im Gegenzug hatte Nagel die ukrainische Staatsbürgerschaft angenommen. Nun ist das Engagement in der Ukraine beendet, Nagel startet seit 23. Oktober wieder für Deutschland.

Sechs Jahre lang ging der deutsche Springreiter Björn Nagel für die Ukraine an den Start, nun reitet er wieder für Deutschland. © Manfred Leitgeb
Sechs Jahre lang ging der deutsche Springreiter Björn Nagel für die Ukraine an den Start, nun reitet er wieder für Deutschland.
© Manfred Leitgeb
Unter ukrainischer Flagge nahm der Neffe von Carsten-Otto Nagel an EM, WM und Olympischen Spielen in Hongkong und in London teil und bestritt zahlreiche Nationenpreisturniere. „Das war insgesamt eine tolle Zeit, die mir auch viel Spaß gemacht hat“, so der 34 Jahre alte Springreiter, der seit dem 23. Oktober wieder für Schwarz-Rot-Gold startet. Der Nationenwechsel wurde bereits ordnungsgemäß beim Weltverband FEI vollzogen.

Die Gründe für die Beendigung der Zusammenarbeit mit Onyshenko erklärt Nagel wie folgt: „Wir sind nicht im Streit auseinander gegangen. Ich hatte wirklich interessante sechs Jahre mit dem Team um Alexander Onyshenko, aber jetzt kommen neue Ziele. Man entwickelt sich ja auch weiter und setzt andere Prioritäten.“  Björn Nagel darf zwar international starten, für zwei Jahre allerdings nicht am Weltcup, bei Nationenpreisen oder Championaten für Deutschland teilnehmen. „So ist das internationale Reglement,“ unterstreicht der Springreiter.

Bei entsprechender Leistung besteht für Björn Nagel nach Rücksprache mit Disziplintrainer Heinrich-Hermann Engemann natürlich auch wieder die Möglichkeit international zu starten. Im Moment seien seine Pferde dafür aber ohendies noch etwas zu jung, so der Schleswig-Holsteiner. 
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