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10.12.2014

Blaue-Zunge-Affäre: Andreas Helgstrand freigesprochen

Nach knapp acht Monaten gibt es in der „Blaue-Zunge-Affäre“ rund um Andreas Helgstrand und dessen Top-Pferd Akeem Foldager einen Gerichtsentscheid. Dieser fiel zugunsten des Dänen aus. Laut Gerichtsurteil konnte Helgstrand keinerlei tierquälerisches Verhalten nachgewiesen werden, der Reiter wurde freigesprochen.

Aufatmen für Andreas Helgstrand: Das Gericht in Aarlborg sprach den dänischen Dressurreiter von den Vorwürfen der Tierquälerei frei. © Tomas Holcbecher
Aufatmen für Andreas Helgstrand: Das Gericht in Aarlborg sprach den dänischen Dressurreiter von den Vorwürfen der Tierquälerei frei.
© Tomas Holcbecher
Im vergangenen April hatten Bilder des Online-Magazin Epona.tv für einen großen medialen Aufschrei gesorgt. Die Fotos, die anlässlich einer öffentlichen Gestütspräsentation auf dem Hof des dänischen Championatsreiters aufgenommen worden waren, zeigten den Akinos-Sohn, der von Helgstrand selbst unter dem Sattel vorgestellt wurde, mit weit aufgesperrtem Maul, massiv gequetschter und blau verfärbter Zunge sowie Läsionen an den Flanken. Da nach Bekanntwerden des Falls international massive Kritik auf Helgstrand einprasselte, sah sich der dänische Verband, dessen Präsident Helgstrands Vater Ulf Helgstrand ist, gezwungen zu reagieren. Ein Veterinär wurde bestellt, der Akeem Foldager untersuchte. Dabei wurden neben leichten zystenartigen Veränderungen des Gewebes an den Flanken deutliche Abwehrreaktionen des Wallachs beim Abtasten der rechten Maulseite festgestellt. Sonstige Verletzungen wurden jedoch nicht ausgemacht.

Auf Basis dieses Gutachtens und anonymer Fotos kam das Gericht in Aalborg am 28. November nun zu dem Schluss, dass nicht bewiesen werden könne, dass Akeem Foldager am 12. April 2014 tatsächlich eine blaue Zunge hatte und zugleich Schaden im Sinne der Paragraphen 1,2 und 17 des Tierschutzgesetzes davongetragen habe. Als Konsequenz wurde Helgstrand von den Vorwürfen der Tierquälerei freigesprochen.

Während viele mit diesem Urteil nicht zufrieden sein dürften, ist die Erleichterung bei Helgstrand groß: "Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung, die große Bedeutung hat für mich, aber auch für den Sport. Es ist ziemlich anstrengend, wenn man eine Anzeige gegen sich laufen hat. Aber meine Familie und ich werden uns nun auf die Zukunft konzentrieren", so Helgstrand auf seiner Homepage
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