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22.08.2013

Britannia rules the Jumping-World

Großbritannien verteidigte seine Führung aus den ersten beiden Wettkampftagen und holte sich im Springreiten ein Jahr nach dem Londoner Olympiasieg auch bei der Europameisterschaft in Herning die Goldmedaille. Die routinierte deutsche Mannschaft gewann vor den sensationell auftrumpfenden Schweden Silber.

Scott Brash sicherte trotz eines Abwurfes mit seinem Hello Sanctos die Goldmedaille für Großbritannien. © Kit Houghton
Scott Brash sicherte trotz eines Abwurfes mit seinem Hello Sanctos die Goldmedaille für Großbritannien.
© Kit Houghton
Nicht allzu schwierig präsentierte sich der Parcours für die zehn noch im Bewerb befindlichen Teams. Und so kam es ähnlich zur Dressurmannschaftsentscheidung zu einem hauchdünnen Ergebnis, denn auch die viertplatzierten Franzosen wiesen am Ende nur einen Rückstand von 2,96 Punkten auf. Das war aber für eine Medaille zu wenig, denn Deutschland und Schweden konnten dreimal eine „clear round“ vermelden und Scott Brash, der auch schon in London dabei war, konnte sich als Schlussreiter der Briten sogar einen Abwurf leisten, wirklich in Gefahr war der Sieg aber nicht.
In der Einzelwertung ist immer noch keine Vorentscheidung gefallen, souverän schafften Ben Maher, Roger Yves Bost, Rolf-Göran Bentsson und Daniel Deusser drei Nullrunden in Serie, dahinter lauert Ludger Beerbaum – alle innerhalb von vier Fehlerpunkten.
Para-Routinier Thomas Haller bei seinem Ritt mit Diorella. © Tomas Holcbecher
Para-Routinier Thomas Haller bei seinem Ritt mit Diorella.
© Tomas Holcbecher
Österreichs Para-Reiter absolvierten gestern ihre restlichen zwei Team-Test-Ritte. Thomas Haller muss im Grade II ja auf sein Paralympic-Pferd Dessino verletzungsbedingt verzichten. Mit seiner altbewährten Stute Diorella scorte er 62,706 %, was in der Zwischenwertung Rang 7 bedeutet. Selbstkritisch merkte er an, dass ihn Eigenfehler ein paar Punkte gekostet haben, aber generell das Potential seines Pferdes im Vergleich mit seinen Konkurrenten doch begrenzt sei. „Was mir aber so taugt ist die Stimmung im Team, egal ob Para- oder Dressur-Reiter, das ist sensationell!“

Ein wenig Lehrgeld zahlen musste Debütant Bernd Brugger im Grade III. „Leider hatte Denigo zu viel Spannung während der Prüfung und ich musste ihn erst runter bringen. Das Resultat und die Noten waren dann entsprechend,“ meinte der bei Hamburg lebende Österreicher. „Aber das ist bei mir immer so, ich bin selten mit der Leistung zufrieden.“ Allerdings konnte sich der sympathische Reitlehrer als 5. im Mittelfeld seiner 9er-Gruppe glänzend klassieren.
Bernd Brugger startete mit Denigo im Grade III und belegt derzeit den 5. Platz. © Ernst Kopica
Bernd Brugger startete mit Denigo im Grade III und belegt derzeit den 5. Platz.
© Ernst Kopica
Hier gibt es die detaillierten Ergebnisse.
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