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19.05.2016

Brutale Beißattacke: Pferd von Hund tödlich verletzt

Am vergangenen Samstag wurde ein Pferd im oberösterreichischen Christkindl von einem Hund attackiert. Die Stute überlebte den Angriff nicht. Die Pferdebesitzerin bittet jetzt um Hinweise, die zur Identifizierung des Hundes und seiner Halterin führen.

Samstagmittag wurde eine Stute in Christkindl (OÖ) bei einem Hundeangriff schwer verletzt. © Privat
Samstagmittag wurde eine Stute in Christkindl (OÖ) bei einem Hundeangriff schwer verletzt.
© Privat
Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr in der Nähe der Kirche in Christkindl (Bezirk Steyr). Zu dieser Zeit waren eine etwa 50-jährige dunkelhaarige Frau und drei Männer gemeinsam mit ihrem unangeleinten Hund spazieren, als Pferde auf eine angrenzende Weide getrieben wurden. Der Hund, vermutlich ein Staff- oder Bullterrier-Mix, etwas mehr als kniehoch mit beige-braunem Fell, löste sich von seiner Besitzerin, drang in die Weide ein und fiel eines der Pferde an.

Erst das erschockene Wiehern der betroffenen Stute machte den Pferdewirt auf die Ereignisse aufmerksam. Der verzweifelte Versuch der Pferdeseniorin, den Hund, der sich in ihrer Brust verbissen hatte, loszuwerden, gelang schließlich. Nach einem gezielten Huftritt ließ der Angreifer von seinem Opfer ab und lief zurück zu seiner Besitzerin.

Besonders tragisch: Aufgrund des Schocks, den die Stute bei dem Angriff erlitten hatte, setzte die Blutung erst verzögert ein. Der Pferdewirkt bemerkte die Wunde und deren entsetzliches Ausmaß deshalb nicht gleich.

Auf den Zustand ihres Hundes angesprochen, der nach dem Tritt offenbar selbst verletzt war, soll dessen Halterin mit einem lapidaren „Vielleicht merkt er es sich jetzt endlich“ geantwortet haben, erzählt Pferdebesitzerin Christina Karl im Gespräch mit der Pferderevue. Es ist also anzunehmen, dass der Hund schon vorher im Zusammenhang mit Pferden auffällig geworden sein könnte. Leider wurde bei dieser Gelegenheit verabsäumt die Personalien der Hundehalterin aufzunehmen. Von Hund und Frauerl fehlt seither jede Spur.
Pferdeseniorin Margie Cal musste aufgrund der Schwere der Verletzung eingeschläfert werden. © Privat
Pferdeseniorin Margie Cal musste aufgrund der Schwere der Verletzung eingeschläfert werden.
© Privat
Für Quarter Stute Margie Cals hatte der Vorfall fatale Folgen. „Ihre Verletzung war derart gravierend und an einer solch ungünstigen Stelle, dass uns der Tierarzt zum Einschläfern geraten hat“, berichtet Christina Karl immer noch tief schockiert.

Nach den schrecklichen Ereignissen, die zum Tod ihrer einstigen Cutting-Spezialistin geführt haben, hofft sie nun auf Hinweise, die zur Identifizierung des Hundes und seiner Besitzerin führen. „Nach dem, was die Dame über ihren Hund gesagt hat, scheint das nicht das erste Mal gewesen sein, dass er ein Pferd attackiert hat. So etwas darf nicht noch einmal passieren!“

Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiinspektion Tomitzstraße, Tel. 059 1334 140850 oder an christina.karl@gmx.at

ps
 
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