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17.07.2015

Budapest: Österreich auf Platz vier im Nationenpreis

Nach dem enttäuschenden Abschneiden des heimischen Nationenpreisteams beim CSIO in Linz zeigt die Formkurve knapp einen Monat vor der EM deutlich nach oben. Beim CSIO3* in Budapest holte Hugo Simons Auswahl Platz vier hinter Dänemark, Tschechien und Italien.

Roland Englbrecht und Mevisto"s Poorboy (Bild) trugen im Nationenpreisturnier von Budapest ebenso wie Max Kühner und Cornet"s Kalua maßgeblich zum guten vierten Platz des heimsichen Teams bei. © Tomas Holcbecher
Roland Englbrecht und Mevisto"s Poorboy (Bild) trugen im Nationenpreisturnier von Budapest ebenso wie Max Kühner und Cornet"s Kalua maßgeblich zum guten vierten Platz des heimsichen Teams bei. Beide Paare blieben in Runde eins und zwei fehlerfrei.
© Tomas Holcbecher
Die Basis für die deutlich bessere Leistung gegenüber Linz legten Roland Englbrecht mit Mevisto’s Poorboy und Max Kühner mit Coeur de Lion, die jeweils zwei fehlerfreie Runden verzeichneten. Dieses Kunststück gelang außer den beiden Österreichern nur noch vier weiteren von insgesamt 49 Startern. 

Casino Grand Prix-Gesamtsieger Dieter Köfler zeigte beim internationalen Comeback von Emir vh Moleneind - der erlfjährige Richebourg-Sohn aus belgischer Zucht wurde kastriert - eine gute erste Runde mit einem Abwurf und einem Zeitfehlerpunkt hin. In der zweiten Runde über 1,60 Meter fehlte dem Neo-Wallach allerdings noch die Kraft.

„Max und Roland sind überglücklich nach diesen makellosen Runden. Auch Dieter kann mit der ersten Runde mit nur einem Abwurf zufrieden sein, die Formkurve von Emir zeigt bei seinem zweiten Turnier als Wallach nach oben“, analysierte Equipechef Marcus Wallishauser, der vor Ort das Team von Hugo Simon betreute.

Einen rabenschwarzen Tag hatte hingegen Astrid Kneifel erwischt. Österreichs amtierende Staatsmeisterin verließ in Runde eins unfreiwillig den Sattel ihres Royal des Bissons. „Ihr Pferd verweigerte am dritten Sprung und kam danach über einem Oxer fast zu Sturz. Astrid fiel aus dem Sattel und blieb auf einer Seite in den Steigbügeln hängen. Zum Glück ist nichts passiert, weil das Pferd sofort stehen geblieben ist“, so Wallishauser. In der zweiten Runde steckte Kneifel und ihrem zehnjährigen Wallach dieser Vorfall sichtlich in den Knochen – das Paar kam mit 16 Fehlerpunkten ins Ziel.

In Summe brachte es die rot-weiß-rote Equipe damit auf 18 Fehlerpunkte und verpasste nur ganz knapp einen möglichen Podestplatz, denn Italien und Tschechien landeten mit gesamt nur zwei Punkten Vorsprung ex aequo auf Platz zwei. Der Sieg ging an die Equipe aus Dänemark, die in zwei Runden gesamt 12 Fehlerpunkte einfuhr. 

Nach den beiden Turnieren in Linz und Budapest liegt Österreich nun mit 190 Punkten auf Rang 10 der Zwischenwertung. 2013 Platz hatte das heimische Team als Drittplatzierte der Europe Division II noch in allerletzter Sekunde den Einzug ins große Nations-Cup-Finale in Spanien geschafft. Wer es heuer das Ticket für Barcelona lösen will, muss sich auf Rang eins oder zwei platzieren. Die nächste Möglichkeit das Punktekonto ordentlich aufzustocken, erhält die Equipe von Hugo Simon bereits in einer Woche beim Nationenpreisturnier in Bratislava (23. bis 26. Juli), danach hat Österreich noch für das CSIO3* in Arezzo (ITA, 2. bis 6. September) genannt.

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.
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