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13.07.2013

CDI Fritzens: Auftaktsiege der Italienerin Valentina Truppa und der Tiroler Heimkehrerin Stefanie Palm

Die Freude hätte gestern kaum größer sein können! Die Tirolerin Dr. Stefanie Palm holte sich überraschend den Sieg im Prix St. Georges vor namhaften Größen des Dressursports. Auch Stefan Gmoser erritt sich einen Platz auf dem Stockerl im Grand Prix und kommt somit seinem Wunsch nach einem EM-Ticket zum Greifen nahe.

Der Inbegriff des Glücks: eine strahlende Stefanie Palm und ihr Royal Happiness bei der Siegerehrung der Auftaktprüfung zum Prix St. Georges. © Maximilian Schreiner
Der Inbegriff des Glücks: eine strahlende Stefanie Palm und ihr Royal Happiness bei der Siegerehrung der Auftaktprüfung zum Prix St. Georges.
© Maximilian Schreiner
Bereits zum 18. Mal tritt die Weltklasse des Dressursports dieses Wochenende am tiroler Schindlhof zum Manfred Swarovski Gedächtnisturnier an. Insgesamt 56 Reiter aus 14 Nationen sind heuer mit 74 Pferden vertreten um ihr Können im Grand Prix und im Prix St. Georges unter Beweis zu stellen. Der gestrige Auftakt hätte kaum besser laufen können. Im Sattel ihres Wallachs Royal Happiness siegte die 30-jährige Dr. Stefanie Palm (AUT) mit einer Wertung von 71,711 Prozent in der kleinen Tour. Damit platzierte sie sich vor Dorothee Schneider auf Fackeltanz OLD (70,289), die mit der deutschen Mannschaft schon eine Olympia-Silbermedaille gewonnen hat. Auf Rang drei, mit 70,237 Prozent, folgte den beiden die erfolgreiche US-Amerikanerin Jennifer Hoffmann auf XXXL Rubinio NRW.

Vom Glück verfolgt

Strahlend nahm Stefanie Palm ihren Pokal entgegen und machte dem Namen ihres 9-jährigen Oldenburger Schimmel-Wallachs alle Ehre. „Ich bin meinem Happy unglaublich dankbar! Er hat mir heute sehr geholfen, und wir waren sehr fokussiert“, erzählt die junge Tirolerin und verrät auch gleich ihr Erfolgsgeheimnis: „Ich hatte heute so viele Glücksbringer, wie noch nie bei mir – die Glückskette meiner Mutter, Glückssocken, das Armband einer Freundin und einen gehäkelten Glückspilz in der Tasche.“ Und wenn dann das Pferd auch noch Royal Happiness heißt, ist das Glück eben perfekt.

Mit ihrem sensationellen ersten Platz lieferte die Tirolerin nicht nur einen Heimsieg in der Auftaktprüfung, sondern auch ihre Bestleistung in ihrem ehemaligen Heimatstall. Letzten Mai musste Stefanie beruflich von Innsbruck nach Feldkirch übersiedeln und somit auch den Schindlhof verlassen. Umso mehr freut sie sich jetzt über ihr gelungenes Comeback: „Es ist ein besonderer Sieg für mich, mit 13 Jahren habe ich hier am Schindlhof mein Pferd Ravel bekommen, der heute mit seinen 25 Jahren hier seine Almpension genießt“.

Alle Wertnoten der glücklichen Heimkehrerin und die komplette Ergebnisliste vom Prix St. Georges am Samstag finden sie hier.
Die Italienerin Valentina Truppa und ihr Fixdesign Chablis auf dem Weg zum Sieg der Qualifikation für den Grand Prix Special in Fritzens. © Maximilian Schreiner
Die Italienerin Valentina Truppa und ihr Fixdesign Chablis auf dem Weg zum Sieg der Qualifikation für den Grand Prix Special in Fritzens.
© Maximilian Schreiner

In Gedanken bei der EM

Gmoser Peter auf Tango. © Maximilian Schreiner
Peter Gmoser auf Tango.
© Maximilian Schreiner
Für Frankreich und Österreich ist das CDI4* in Fritzens auch gleichzeitig Sichtungsturnier für die Europameisterschaft vom 19. bis 25. August in Dänemark. Neben Peter Gmoser sind auch Andrea John und Karin Kosak im Rennen um die letzten beiden EM–Tickets. Fix qualifiziert haben sich bereits Victoria Max-Theurer und Renate Voglsang.
Nach dem gestrigen Auftakt haben Peter Gmoser und sein 13–jähriger Wallach Two to Tango die Nase vorn um die beiden zu begleiten. Mit 68,553 Prozent platzierte sich der 42-jährige Burgenländer mit seinem Wallach auf Rang drei in der Qualifikation für den Grand Prix Special. „Tango kann viel mehr, als er gestern gezeigt hat. Es waren zwar keine groben Fehler dabei. Aber ich hoffe, dass wir heute im Special alles etwas lässiger und leichter angehen können.“
Den gestrigen Sieg in der Qualifikation feierte die italienische Weltcup-Dritte und Siegerin der World Dressage Masters 2012, Valentina Truppa (71,170), vor Jill de Ridder (GER) auf Wellington (68,744).
„Ich bin sehr glücklich, es war unsere bisherige beste Bewertung im Grand Prix“, jubelte Valentina Truppa über die Leistung ihres 16-jährigen dänischen Fuchs-Wallachs Fixdesign Chablis. Für die 27-Jährige ist das CDI am Schindlhof ebenfalls ein letzter Test vor der EM im August.
Unsere EM-ReiterInnen werden also auch dort wieder auf Valentina Trupper  treffen, die derzeit mit ihrem Fixdesign Eremo del Castegno auf Platz 9 im FEI-Ranking der weltweit erfolgreichsten Dressurpaare steht.

Die komplette Ergebnisliste finden Sie hier.
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