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10.06.2012

CDI Fritzens: Hester nur auf Rang zwei im Spécial

Beim Grand Prix Spécial am Sonntag mussten sich der britische Starreiter Carl Hester und sein Spitzenpferd Uthopia mit einem zweiten Platz hinter der Spanierin Beatriz Ferrer-Salat auf Delgado begnügen.

Noch nicht in Topform: Carl Hester und Uthopia mussten sich im olympischen Spécial der Spanierin Beatriz Ferrer-Salat und Delgado geschlagen geben und mit Platz zwei begnügen. © Maximilian Schreiner
Noch nicht in Topform: Carl Hester und Uthopia mussten sich im olympischen Spécial der Spanierin Beatriz Ferrer-Salat und Delgado geschlagen geben und mit Platz zwei begnügen.
© Maximilian Schreiner
Schon im Grand Prix am Freitag waren Carl Hester und der elfjährige Metall-Sohn Uthopia mit 77,340 Prozent etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dass es im Spécial des Vier-Sterne-Turniers am Schindlhof in Fritzens nur für Platz zwei mit enttäuschenden 74,356 Prozent reichen würde, darauf hätte im Vorfeld aber wohl kaum einer gewettet. Dabei waren es keine großen Schnitzer, die die Wertung für Hesters Verhältnisse derart in die Tiefe rissen, vielmehr fehlte es dem Hengst allgemein an Durchlässigkeit, er stand nicht so exakt an den Hilfen, wie gewohnt. Zudem kamen kleine Patzer in den Wechseln und ein schwankender Galopp nach der Linkspirouette hinzu. Und auch für die Paradelektion des Paares, den starken Trab, vergab das strenge Richterkollegium anstelle der üblichen 9en und 10ern nur Noten von 6 bis 8 – eine Bewertung, die so nicht ganz nachvollziehbar ist. Ein bitterer Rückschlag für den 44-Jährigen aus Gloucestershire, der seit der EM im vergangenen Jahr als Olympiamedaillenfavorit gehandelt wurde.  Als kleines Trostpflaster durften sich Hester und Uthopia über den Manfred Swarovski Wanderpreis für das erfolgreichste Reiter-Pferd-Paar freuen, dass die beiden zum zweiten Mal en Suite überreicht bekamen.
Nach Verletzungspause wieder auf Erfolgskurs: Beatriz Ferrer-Salat und Delgado © Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com
Nach langwieriger Sehnenverletzung wieder zurück auf der Straße des Erfolges: die Spanierin Beatriz Ferrer-Salat und ihr zwölfjähriger Fuchswallach Delgado (v. De Niro)
© Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com
Den Sieg holte sich die Dritte des Qualifikations-Grand-Prix, die Spanierin Beatriz Ferrer-Salat im Sattel ihres zwölfjährigen Westfalen Delgado. Auch ihre Runde blieb nicht frei von Fehlern, die sich vor allem in den Wechseln und dem versammelten Galopp zeigten und die Wertung von zwischenzeitlich über 81 Prozent auf das Endergebnis von 75,756 Prozent drückten. Dennoch zeigte die Bronzemeidaillegewinnerin der Olympischen Spiele von 2004 mit ihrem De Niro-Sohn vor allem in der Trab-Tour eine starke Leistung, die sie derzeit zum vielversprechendsten Duo der spanischen Equipe im Hinblick auf die Spiele in London macht. „Es ist das schönste Turnier, das es gibt, meinem Delgado gefällt es hier in Fritzens besonders gut. Delgado und ich wollen hier noch öfter gewinnen“, streute Beatriz Ferrer-Salat im ausgezeichneten Deutsch den Organisatoren des Turniers Blumen. 
 
Auch Rang drei ging mit Juan Manuel Munoz Diaz und dessen P.R.E.-Hengst Fuego der Cardenas an Spanien. Der spanische Publikumsliebling hatte mit seinem vierzehnjährigen Schimmel alle Hände voll zu tun, was vor allem auf Kosten der Durchlässigkeit des Hengstes ging. Ohne gravierende Fehler wurde das Paar vom Richterkollegium mit 73,978 Prozent bewertet. Die Plätze vier und fünf gingen mit Emile Faurie (72,578 Prozent) und Emma Hindle erneut an Großbritannien (68,723 Prozent).

Spanische Equipe für Olympia steht fest

Nach den schönen Ergebnissen in Fritzens steht nun auch die spanische Equipe für dei Olympischen Spiele im Sommer fest. Neben Beatrix Ferrer-Salat und Delgado werden Juan Manuel Munoz Diaz und Fuego sowie die erst 19 Jahre alte Morgan Barbancon mit Painted Black, die von Anky van Grunsven trainiert wird, in London für Spanien an den Start gehen.  
Werden bei den Olympischen Spielen in London wieder für Spanien reiten: Juan Manuel Munoz Diaz und Fuego de Cardenas © Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com
Werden bei den Olympischen Spielen in London wieder für Spanien reiten: Juan Manuel Munoz Diaz und Fuego de Cardenas
© Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com

Kürsieg für Dorothee Schneider

Wie schon im Qualifikations-Grand-Prix am Samstag, ging der Sieg im Schlussbewerb des 17. Manfred Swarovski Gedächtnisturniers, der Grand Prix Kür, an die Deutsche Dorothee Schneider im Sattel ihrer elfjährigen Stute von Fidermark, Forward Looking. Mit 75,630 Prozent gewann sie die Prüfung überlegen vor der Siegerin des Spécial, Beatriz Ferrer-Salat, mit ihrem routinierten Hannoveranerwallach Fabergé (71,390 Prozent) und der Schwedin Michelle Hagman auf Rudi's Memory (69,690 Prozent).

Veranstalter Klaus Haim kann nach drei Tagen Top-Sport auf dem Schindlhof zufrieden Bilanz ziehen: "Dieses
Teilnehmerfeld war außergewöhnlich, eine Freude für uns als Veranstalter diese Top-Stars als Gäste zu haben. Dass die Engländer und Spanier den weiten Weg hierher auf sich nehmen, ist eine Auszeichnung. Wenn die Reiter
zufrieden sind, dann ist der Veranstalter mehr als zufrieden. Und das Publikum war von den gezeigten Leistungen begeistert. Trotz schlechtem Wetter hatten wir ein volles Haus. Wir freuen uns heute schon auf die 18. Auflage des Turniers im EM-Jahr 2013.“ Als beste Österreicherin ritt Andrea John mit Esperanto auf Rang neun.
  
Gutes Händchen für Stuten: Neben ihrem Top-Pferd Diva Royal hat Dorothee Schneider mit Forward Looking noch ein weiteres vielversprechendes Nachwuchs-Grand-Prix-Pferd im Stall. © Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com
Gutes Händchen für Stuten: Neben ihrem Top-Pferd Diva Royal hat Dorothee Schneider mit Forward Looking noch ein weiteres vielversprechendes Nachwuchs-Grand-Prix-Pferd im Stall.
© Maximilian Schreiner - www.im-blickpunkt.com
  Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier

FEI Grand Prix Special

1. Beatriz Ferrer-Salat (ESP) – Delgado – 75,756%
2. Carl Hester (GBR) – Uthopia – 74,356%
3. Juan Manuel Munoz Diaz (ESP) – Fuego de Cardenas – 73,978%
4. Emile Faurie (ESP) –  Elmegardens Marquis – 72,578%
5. Emma Hindle (GBR) – Diamond Hit – 69,800%
6. Henriette Andersen (GBR)  – Louis D‘Or – 68,756%

FEI Grand Prix Musikkür Rang

1. Dorothee Schneider (GER) – Forward Looking – 75,630%
2. Beatriz Ferrer-Salat (ESP) – Faberge – 71,390%
3. Michelle Hagman (SWE) – Rudi’s Memory – 69,690%
4. Katharina Birkenholz (GER) – Don Androsso – 69,320%
5. Victoria Michalke (GER) – Pavarotti – 68,930%
6. Sonja Sprenger (GER) – Night Moon – 68,460%
7. Ronny Coenraerds (BEL) – Calypso van het Goorhof – 67,210%
8. Matthias Kempkes (GER) – Corado – 66,460%
9. Andrea John (AUT) – Esperanto – 65,890%
10. Amanda Hartung (AUT) – Wolkenritter – 65,070%
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