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26.01.2014

CDI-W Amsterdam: Dujardin und Valegro weiterhin unschlagbar

Beim Weltcupturnier in Amsterdam führte an diesem Wochenende kein Weg vorbei an den amtierenden Dressur-Olympiasiegern und –Europameistern, Charlotte Dujardin und Valegro. Das britische Dreamteam entschied die Kür mit über sechs Prozent Vorsprung auf Edward Gal und Undercover souverän für sich und meldete mit diesem zweiten Saisonsieg klaren Anspruch auf die diesjährige Weltcupkrone an.

Sie sind derzeit in der Dressur das Maß aller Dinge: Charlotte Dujardin und Valegro © arnd.nl / FEI
Sie sind derzeit in der Dressur das Maß aller Dinge: Charlotte Dujardin und Valegro
© arnd.nl / FEI
Beim Weltcupturnier in Amsterdam führte an diesem Wochenende kein Weg vorbei an den amtierenden Dressur-Olympiasiegern und –Europameistern, Charlotte Dujardin und Valegro. Das britische Dreamteam entschied die Kür mit über sechs Prozent Vorsprung auf Edward Gal und Undercover souverän für sich und meldete mit diesem zweiten Saisonsieg klaren Anspruch auf die diesjährige Weltcupkrone an.

Mit 91,275% in der Kür blieb das Duo zwar etwas hinter ihrem eigenen, im Dezember aufgestellten, Weltrekord von 93,975% zurück, dennoch gab es an diesem Ritt wenig auszusetzen. Insgesamt acht Mal zückten die Richter die Höchstnote zehn, etwa für die raumgreifenden und elastischen Trabtraversalen, die kraftvolle Piaffe oder die schnurgeraden, perfekt bergauf gesprungenen Einerwechsel. Lediglich ein Patzer in den Zweierwechseln kostete die Olympiasieger Punkte. Vergeblich mussten die Zuseher diesmal allerdings auf die Glockenschläge von Big Ben, Paul McCartneys „Live and let die“ und „Land of Hope and Glory“ warten, denn die bewährte Olympia-Kür des Duos wurde im Dezember beim CDI-W in London zum letzten Mal gezeigt. In Amsterdam griff Dujardin auf ihre allererste Kürmusik zurück, die dem Richtergremium offenbar nicht minder gut gefiel, wie die Noten zwischen 9,5 und 10 vermuten lassen.

Einmal mehr faszinierte die ganz besondere Harmonie zwischen Pferd und Reiterin, die aktuell kein anderes Paar in dieser Brillanz an den Tag legt. Beeindruckend ist dieses Ergebnis vor allem vor dem Hintergrund, dass Dujardin die vergangenen zwei Wochen vor dem Amsterdamer Turnier in Neuseeland unterwegs war und so gar nicht die Möglichkeit hatte Valegro zu reiten. Wie gut, dass sie sich in solch einem Fall auf ihren Trainer und Mentor Carl Hester verlassen kann, der den zwölfjährigen Negro-Sohn in ihrer Abwesenheit trainierte. Umstellungsprobleme zwischen Hester und Dujardin hatte Valegro sichtlich keine. Perfekte Teamarbeit eben!
Haben sich im mittleren 80er-Bereich etabliert: Edward Gal und Undercover © arnd.nl / FEI
Haben sich im mittleren 80er-Bereich etabliert: Edward Gal und Undercover
© arnd.nl / FEI
Platz zwei ging, wie schon beim Londoner Weltcupturnier Ende Dezember, an Edward Gal und Undercover. Die niederländischen Publikumslieblinge kamen ebenfalls nicht ganz an ihre persönliche Beleistung heran, blieben mit 85,125 Prozent jedoch klar vor Anna Kasprzak (DEN) und Donnperignon, die sich mit 82% Rang drei vor den Grand-Prix-Dritten Isabell Werth und Don Johnson sicherten (80,850%).

Die Ergebnisse im Detail gibt es hier.
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