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14.10.2013

CDIW Oslo: Starker Start in die Hallensaison für Stefan Eder

Beim Weltcupauftakt im norwegischen Oslo wusste sich Stefan Eder inmitten der Weltelite des Springsports zu behaupten und holte mit seinen Pferden Connycor und Chilli van Dijk drei Top-Platzierungen.

Bereit für große Taten: Beim CDIW in Oslo holten Stefan Eder und sein Westfalenhengst Chilli van Dijk zwei Top-Platzierungen inmitten der Crém de la Créme des Springsports. © Tomas Holcbecher
Bereit für große Taten: Beim CDIW in Oslo holten Stefan Eder und sein Westfalenhengst Chilli van Dijk zwei Top-Platzierungen inmitten der Crém de la Créme des Springsports.
© Tomas Holcbecher
Nach dem Motto "Besser wird man nur, wenn man sich mit den Besten misst", stand für Österreichs Nummer eins im Springsattel, Stefan Eder, am vergangenen Wochenende der Weltcupauftakt in Oslo inmitten der Weltelite auf dem Programm. Mit im Gepäck hatte der Salzburger seinen Erfolgshengst Chilli van Dijk NRW, mit dem er zuletzt beim Nations Cup Finale in Barcelona glänzen konnte, sowie den zehnjährigen Connycor. Mit dem dunkelbraunen Westfalen von Con Capitol gelang Eder am Freitag auch prompt eine Top-Platzierung. Im Zeitspringen über 1,40 m blieb das Duo in 68,11 Sekunden ohne Abwurf und holte den beachtenswerten sechsten Rang. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Europameister Rover-Yves Bost (FRA) mit seiner dreizehnjährigen Oldenburgerstute Castle Forbes Cosma (0/61,36), vor Olympia-Silbermedaillengewinner Maikel van der Vleuten (NED) mit VDL Groep Eureka (0/62,97) und Shane Breen mit Widny (0/65,78).

Auch im mit 100.000 Euro dotierten Großen Preis am Samstag gelang Eder – diesmal im Sattel von Chilli van Dijk – der Sprung unter die Platzierten. Nach einer tollen Nullrunde im Grundumlauf musste das Duo im Stechen zwei Abwürfe hinnehmen, die ihm schlussendlich den ausgezeichneten zwölften Rang einbrachten. Die Siegerprämie in der Höhe von 33.000 Euro ging nach einer Hundertselsekundenentscheidung an den Mannschaftsolympiasieger und Teameuropameister aus Großbritannien, Scott Brash, mit Hello Sanctos (0/34,06). Platz zwei holte Angelica Augustsson (SWE) mit Mic Mac du Tillard (0/34,08) vor Harrie Smolders (NED) mit Emerald (0/34,44).

Ersten Weltcuppunkt knapp verpasst

Im Weltcupspringen am Sonntag fehlte Eder dann das letzte Quäntchen Glück. Der Salzburger und sein sprunggewaltiger Schimmel konnten im schweren 1,60m-Parcours gut mithalten, ein Abwurf machte jedoch die Hoffnung auf einen Einzug ins Stechen zunichte. Mit Rang 18 im Endklassement blieb Eder um Haaresbreite der erste Weltcuppunkt verwehrt, den es für Rang 16 noch gegeben hätte. Schade!

Nach diesem gelungen Start in die Hallensaison stehen für den gebürtigen Oberösterreicher von 17. bis 20. Oktober die German Classics in Hannover (CSI4*) auf dem Programm, bevor es Anfang November zum Fünf-Sterne-Turnier nach Lyon (FRA) geht.  Wie das Onlineportal steckenpferd meldet, könnte gegen Ende des Jahres Eder zweites Spitzenpferd, Concordija, nach langer Verletzungspause und OP ein Comeback geben.

Weltcupsieg an Scott Brash

Das erste Weltcupspringen der Saison entschied Scott Brash für sich. Der Brite holte nach seinem Erfolg am Vortag mit Hello Sanctos den zweiten hochkarätigen Sieg an diesem Wochenende und verwies in fehlerfreien 34,29 Sekunden Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) mit Nino des Buissonnets (0/36,52) und Marcus Ehning (GER) mit Copin van de Broy (0,37,72) auf die Plätze.

Nach dem Auftakt in Oslo stehen in diesem Jahr noch vier Weltcup-Termine an, so macht die Westeuropa-Liga von 17. bis 20. Oktober in Helsinki (FIN) halt, danach geht es von 7. bis 11. November nach Verona. Eine Woche später (13. bis 17.November) folgt das Weltcupturnier in Stuttgart, von 17. bis 23. Dezember gastiert der Weltcup-Zirkus dann in London und eine Woche darauf (26. bis 30. Dezember) zum Jahresausklang in Mechelen (BEL). Danach folgen Leipzig (16. bis 19. Jänner), Zürich (24. bis 26. Jänner), Bordeaux (7. bis 9. Februar) und Göteborg (27. Februar bis 2. März) bevor von 17. bis 21. April im französischen Lyon der neue Weltcupsieger ermittelt wird. 2013 ging der Titel an die US-Amerikanerin Beezie Madden, im Jahr davor holte ihr Landsmann Rich Fellers die Weltcupkrone.

Alle Ergebnisse aus Oslo können Sie hier nachlesen.
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