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03.02.2013

CSI Treffen: Mändli mit Schweizer Präzisionsarbeit zum Sieg

Im Glock Horse Performance Center fühlen sich nicht nur die Dressurreiter aus Holland außerordentlich wohl, auch die Oranjes im Springsattel machen hier eine gute Figur. Das bewiesen die angereisten niederländischen Springreiter am vergangenen Wochenende mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung. Im mit 60.000 Euro dotierten Glock Grand Prix wusste jedoch ein Schweizer den totalen niederländischen Triumph zu vereiteln.

Die großen Sieger des Glock Grand Prix beim CSI3* in Teffen: Beat Mändli (SUI) und Louis © Michael Rzepa
Die großen Sieger des Glock Grand Prix beim CSI3* in Teffen: Beat Mändli (SUI) und Louis
© Michael Rzepa
Als letzter Starter im Stechen ritt Beat Mändli am Sonntag vor ausverkauftem Haus zum Sieg im Grand Prix, für den er satte 15.000 Euro Preisgeld kassierte. Wie schon bei seinem Erfolg in der Wiener Stadthalle 2011, hatte der sympathische Schweizer seinen 13-jährigen Oldenburger Wallach Louis gesattelt, mit dem er eine furiose Runde in den Parcours zauberte (0/39,16) und das Endergebnis noch einmal kräftig durcheinander würfelte. „Louis ist super gesprungen und die letzten vier Tage hier waren einfach großartig. Ich war schon an vielen Orten in der Welt, aber das hier in Treffen bei der Familie Glock ist einzigartig. Vielen Dank“, fand der glückliche Sieger lobende Worte für die Gastgeber.

Das Nachsehen hatte eine ganze Phalanx niederländischer Reiter. Marc Houtzager kam der Siegerzeit von Beat Mändli noch am nächsten (0/40,03) und platzierte sich mit Sterrehof’s Uppity auf Rang zwei, gefolgt von seinem Mannschafts-Silber-Teamkollegen von London, Gerco Schröder und dessen zwölfjährigen Schimmelhengst Urban Hero (0/42,11), auf Rang drei. Auch die Plätze vier und fünf gingen mit Wout-Jan van der Schans (4/38,75) und Jur Vrieling (4/39,98) an Reiter aus den Niederlanden. 

Österreicher chancenlos

Zwar hatten sich mit Julia Kayser (T), Markus Saurugg (St), Robert Puck (K) und Christian Schranz (NÖ) auch vier Österreicher für den Grand Prix qualifiziert, im finalen Kampf um den Sieg konnten die heimischen Pferd-Reiter-Paare allerdings nicht mitmischen. Christian Schranz, der in beiden Qualifikationsläufen mit einem vierten und einem 15. Rang jeweils für die beste rot-weiß-rote Platzierung gesorgt hatte und zudem das Auftaktspringen am Donnerstag für sich hatte entscheiden können, beendete das Springen mit fünf Fehlerpunkten im Grundumlauf auf dem enttäuschenden 19. Rang. Als beste Österreicherin ritt Julia Kayser Sterrehof’s Ushi auf Platz 14.
Sorgten für frenetischen Applaus beim Publikum: Lokalmatadoren Gerfried Puck Glock´s Wibo auf dem Weg zum Sieg im Finale der Silber Tour. © Michael Rzepa
Sorgten für frenetischen Applaus beim Publikum: Lokalmatadoren Gerfried Puck Glock´s Wibo auf dem Weg zum Sieg im Finale der Silber Tour.
© Michael Rzepa

Heimsieg für Gerfried Puck

Mehr Glück hatten die Österreicher im Finale der Silber Tour. In der Entscheidung des Zwei-Phasen-Springens über 1,45 gelang Gerfried Puck im Sattel seines zehnjährigen KWPN-Wallachs Glock’s Wibo eine Traumrunde. Auch wenn der Kärntner lange zittern musste, bis sein Sieg endlich feststand – seine 31,88 Sekunden konnte von keinem der nachfolgenden Reiter geschlagen werden. Auch nicht von Paul Estermann. Der Schweizer hatte sich an diesem Wochenende bereits vielfach platziert, kam mit 31,98 Sekunden Pucks Siegerzeit auch gefährlich nahe, musste sich schlussendlich aber doch mit Platz zwei zufrieden geben. Über den dritten Rang durfte sich ein weiterer Schweizer freuen: Nachwuchsstar Martin Fuchs gelang mit Con dios III nach seinem Sieg in der Bronze Tour wenige Stunden zuvor, erneut der Sprung aufs Stockerl (0/33,53).

Alle Ergebnisse
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