Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
27.01.2014

CSI-W Zürich: Pius Schwizer ist wieder da

Was den Franzosen in Leipzig gelang, schafften die Schweizer bei ihrem Heim-Weltcupturnier in Zürich: Die Eidgenossen sicherten sich alle drei Hauptspringprüfungen des renommierten Mercedes-CSI, wobei Pius Schwizer für zwei der drei zwei Siege verantwortlich zeichnete: Der Olympiareiter gewann sowohl den Longines Grand Prix am Freitag als auch das Weltcupspringen am Sonntag.

Der Verkauf seiner drei Top-Pferde Carlina, Verdi und Powerplay brachte Schwizer eine Talfahrt in der Weltrangliste ein. Nun geht es wieder bergauf. © Valeria Streun / FEI
Der Verkauf seiner drei Top-Pferde Carlina, Verdi und Powerplay brachte Schwizer eine Talfahrt in der Weltrangliste ein. Nun geht es wieder bergauf - mit Toulago (Bild) und Picsou du Chene hat der Schweizer Olympiareiter zwei hochtalentierte Nachwuchspferden in Beritt.
© Valeria Streun / FEI
Die Formkurve stimmt, das zeigt Schwizers Ausbeute beim das Mercedes-CSI ganz klar. Nachdem er unmittelbar nach Olympia seine drei Top-Pferde Carlina, Verdi und Powerplay verkaufen musste, geht es für den Schweizer nun wieder stetig bergauf. Bereits beim CSI in Basel vor zwei Wochen hatte sich der 51-Jährige bei fünf Starts jeweils in den Top Fünf klassiert, in der Vorwoche gab’s beim Weltcupturnier in Leipzig einen Sieg und in Zürich, vor Heimpublikum, nun sogar gleich zwei Siege.

Der Auftakt zu diesem Erfolgswochenende erfolgte am Freitag im mit 100.000 Schweizer Franken dotierten Longines Grand Prix. Hier sicherte sich Schwizer mit einem rasanten Ritt auf Picsou du Chene den Löwenanteil des Preisgeldkuchens und triumphierte in fehlerfreien 36,97 Sekunden vor Markus Ehning (GER) mit Cornado NRW (0/37,13) und dem jungen Schweizer Martin Fuchs im Sattel seines PSG Future (0/37,24).

Die Krönung brachte für Schwizer das Weltcupspringen am Sonntag. Im schwersten Springen des Turniers setzte er auf den noch recht unerfahrenen Toulago, einen neunjährigen Oldenburger, der in puncto Vermögen und Sprungkraft sehr an Schwizers einstige Spitzenstute Carlina erinnert. Trotz seiner beachtlichen Größe erweist sich der Wallach als sehr beweglich, was ihm im Stechparcours zugute kam. Mit seinen raumgreifenden Galoppsprüngen machte der von Toulon-Carthago-Sohn viel Boden gut und holte galoppierte nach 34,65 Sekunden in fehlerfreier Bestzeit über die Ziellinie des Stechparcours.

Auf Platz zwei überraschte Joe Clee mit Diablesse de Muze. Der seit zehn Jahren in Belgien lebende Brite musste sich Schwizer nur um 14 Hundertstelsekunden geschlagen geben und feierte mit diesem Ritt das beste Ergebnis seiner bisherigen Karriere. Wie schon im Vorjahr war Platz drei für den Deutschen Christian Ahlmann reserviert. Der ehemalige Weltcupsieger blieb mit Aragon in 35,56 Sekunden ebenfalls ohne Strafpunkt.
 
Starker Auftritt von Robert Puck und Ambelina: Das Duo holte im Hauptspringen am Samstag Platz neun. © Tomas Holcbecher
Starker Auftritt von Robert Puck und Ambelina: Das Duo holte im Hauptspringen am Samstag Platz neun.
© Tomas Holcbecher

Schöner Erfolg für Robert Puck

Über ein Top-Ten-Ergebnis inmitten der Weltelite durfte sich Robert Puck freuen. Im Art on Ice-Preis, der Hauptspringprüfung am Samstag, platzierte sich der Kärntner im Sattel von Glock’s Ambelina nach einer souveränen Nullrunde im Grundparcours über 1,50 m und einem Abwurf in Runde zwei auf dem hervorragenden neunten Platz. Im Weltcupspringen am Sonntag war mit Glock’s Zaranza nach einem Abwurf bereits nach dem Grundumlauf Schluss – das Duo platzierte sich auf Rang 21 in Endklassement.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier