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30.09.2013

CSIO Barcelona: Frankreich siegt im Nationenpreisfinale

Was für ein Jahr für die Grande Nation: Nach dem Europameistertitel für Roger Yves Bost im August in Dänemark holten die französischen Springreiter beim CSIO5* in Barcelona auch noch den Sieg im Nations Cup Finale.

V.l.n.r: Pénélope Leprevost, Aymeric de Ponnat, Chef d"Equipe Philippe Guerdat, Simon Delestre, Patrice Delaveau und Eugenie Angot feiern ihren Sieg im Nationenpreisfinale. © FEI / Tomas Holcbecher
V.l.n.r: Pénélope Leprevost, Aymeric de Ponnat, Chef d"Equipe Philippe Guerdat, Simon Delestre, Patrice Delaveau und Eugenie Angot feiern ihren Sieg im Nationenpreisfinale.
© FEI / Tomas Holcbecher
Bereits am Samstag war das kleine Finale der Neunt- bis Achtzehntplatzierten Nationen ausgetragen worden, in dem die österreichische Equipe den hervorragenden vierten Platz belegt hatte. (Hier lesen Sie mehr darüber.)

Mit Brasilien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kanada, den Niederlanden und der Ukraine sah das große Finale der Top-8-Nationen ein hochkarätiges Starterfeld, doch der schwierige Parcours im Stadion des Real Polo Clubs von Barcelona forderte den Pferd-Reiter-Paaren alles ab - nur drei kamen ohne Abwurf in der erforderten Zeit ins Ziel. Eine dieser sauberen Runde ging auf das Konto des Franzosen Aymeric De  Ponnat, der seiner Mannschaft damit nach zwei Vier-Fehler-Ritten von Patrice Delaveau (Orient Express) und Simon Delestre (Qlassic Bois Margot) zum Sieg verhalf. Dass Frankreichs Schlussreiterin Pénélope Leprevost mit Nayana aufgeben musste, fiel danach nicht mehr weiter ins Gewicht. Frankreich siegte mit gesamt acht Fehlerpunkten und durfte sich über das fürstliche Preisgeld in der Höhe von 500.000 Euro freuen.

Mit nur einem Punkt mehr auf dem Konto landete die Equipe aus Brasilien auf Rang zwei. Nach vier Fehlerpunkten durch Rodrigo Pessoa (Citizenguard Cadjanine) hatten Eduardo Menezes und Calavda drei Abwürfe und lieferten damit das Streichergebnis. Danach war Marlon Modolo Zanotelli im Sattel seines Clouwni ganz knapp dran an einer Nullrunde, doch am Ende machte die Zeit dem Brasilianer einen Strich durch die Rechnung. Das Paar kam mit einem Fehlerpunkt aus dem Parcours, der schlussendlich ein Stechen zwischen Brasilien und Frankreich kostete. Alvaro de Miranda Neto hätte als Schlussreiter fehlerfrei bleiben müssen, um die Franzosen noch von Thron zu stoßen, doch ein Abwurf machte die Träume vom Sieg zunichte. Immerhin durften sich die Südamerikaner mit 300.000 Euro Preisgeld trösten.

Platz drei ging nach Irland. Cameron Hanley (Antello), Denis Lynch (Allstar), Shane Breen (Balloon) und Bill Twomey (Tinka’s Serenade) kamen jeweils mit einem Abwurf ins Ziel – zwölf Fehlerpunkte und dank der schnelleren Zeit Platz drei, vor Belgien mit ebenfalls zwölf Fehlerpunkten in der Gesamtabrechnung.
Mit zwei fehlerfreien Finalrunden sicherte sich Eric Lamaze (CAN) auf Powerplay die Hälfte des 200.000 Euro schweren Bonus für Paare mit Doppel-Null im Nations Cup Finale von Barcelona. © FEI / Tomas Holcbecher
Mit zwei fehlerfreien Finalrunden sicherte sich Eric Lamaze (CAN) auf Powerplay die Hälfte des 200.000 Euro schweren Bonus für Paare mit Doppel-Null im Nations Cup Finale von Barcelona.
© FEI / Tomas Holcbecher
Die Team-Olympiasieger aus Großbritannien hatten einen schwarzen Tag erwischt. Außer Scott Brash, der mit Ursula fehlerfrei blieb, hatten alle britischen Paare ihre liebe Not mit dem Parcours. Vienna Masters Sieger Ben Maher schloss auf Tripple X mit zwölf Fehlerpunkten, Michael Whitaker auf Viking mit neun und Louise Saywell hörte es auf ihrem Hello Winner ebenfalls drei Mal hinter sich poltern. Mit gesamt 21 Strafpunkten blieb den erfolgsverwöhnten Briten danach nur noch der achte und letzte Platz. Zumindest für Scott Brash gab es trotzdem genug Grund zum feiern. Mit zwei astreinen Ritten in den Finalrunden am Freitag und Sonntag sicherte sich der  27-Jährige die Hälfte des 200.000 Euro Bonus für zwei fehlerfreie Ritte en suite. Die andere Hälfte ging an Eric Lamaze (CAN), der das Wochenende ebenfalls mit blütenweißer Weste beendete.

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen.
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