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04.05.2018

CSIO Linz: Platz sechs und Divisionssieg für Österreich

Österreichs jüngstes Nationenpreisteam aller Zeiten hat seine Feuertaufe beim CSIO in Linz bravourös bestanden. Mit zwei Nullrunden und vielen ansehnlichen Ritten ließ die rot-weiß-rote Auswahl die direkte Divisionskonkurrenz weit hinter sich. Den Sieg holte eine überragende belgische Equipe.

Schöner Erfolg für Österreichs verjüngtes Nationenpreisteam in Linz-Ebelsberg © Team Myrtill | Linzer Pferdefestival
Schöner Erfolg für Österreichs verjüngtes Nationenpreisteam in Linz-Ebelsberg
© Team Myrtill | Linzer Pferdefestival
Der erste Nuller des Bewerbs ging gleich auf die Kappe eines Österreichers - und zwar ausgerechnet auf jene von Team-Debütant Miklos Tassilo Csillaghy. Die Entscheidung, sein Pferd beim gestrigen Einlaufspringen zu schonen und vorzeitig aufzugeben, erwies sich für den Wiener als goldrichtig. Der zwölfjährige Zangersheide-Wallach Clasitano Z wirkte hoch konzentriert und super aufmerksam unter seinem Reiter und meisterte alle Schwierigkeiten des 1,60 m Parcours souverän. Es sollte der beste Ritt im gesamten Umlauf sein.

Ordentliche Ritte gab's auch vom Rest des österreichischen Teams zu sehen. Felix Koller und Captain Future kamen mit fünf Fehlerpunkten ins Ziel, Willi Fischer und Colmar steuerten bei ihrer Nationenpreis-Premiere mit nur zwei Abwürfen und einem Zeitfehler das Streichergebnis bei. Max Kühner und Alfa Jordan hatten ebenfalls zwei Abwürfe und erhöhten das Punktekonto auf 13 Zähler. Damit lag Österreich zur Habzeit auf Rang sechs. Und bei dieser Platzierung blieb es auch nach dem zweiten Umlauf, in der Routinier Kühner mit einer gelungenen Nullrunde für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht sorgte. Während Felix Koller und Willi Fischer ihre Resultate aus dem ersten Durchgang wiederholten, konnte Miklos Csillaghy seinen super Auftakt leider nicht wiederholen. Drei Abwürfe und zwölf Fehlerpunkte bedeuteten diesmal das Streichergebnis für den 25-Jährigen. 

Dieser sechste Platz ist für Österreichs Equipe wie ein „Heimsieg“ zu werten, denn die direkten Konkurrenten im Kampf um den Halbfinalplatz für Budapest (9.-12.8.), wo es um die FEI Nations-Finaltickets für Barcelona (4.-7.10.) geht, konnten mit den Rot-weiß-roten nicht mithalten: Portugal, Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei scheiterten bereits in der ersten Runde.

Belgien ungefährdet

Zu keiner Zeit gefährdet war der Sieg für die Reiter aus Belgien. Vier Fehlerpunkte im ersten Umlauf und das Idealergebnis von null Strafpunkten in Runde zwei - damit war die belgische Auswahl uneinholbar für die Konkurrenz. Am nächsten kam ihnen noch das dänische Team (17 FP), Platz drei wurde gleich zweimal vergeben - an die Equipen aus Großbritannien und Italien (18 FP).

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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