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10.06.2017

CSIO Sopot: 50 Punkte für Österreichs Nationenpreisteam

Beim Nationenpreisturnier in Polen durchlebte die österreichische Equipe ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem enttäuschenden Start präsentierte sich das rot-weiß-rote Quartett im zweiten Umlauf wie ausgewechselt. Und holte 50 Punkte für die Nationenpreiswertung.

Gerfried Puck und Bionda zeigten im zweiten Umlauf mit nur einem Zeitfehler eine super Runde. © Thomas Holcbecher
Gerfried Puck und Bionda zeigten im zweiten Umlauf mit nur einem Zeitfehler eine super Runde.
© Thomas Holcbecher
Mit dem Parcours in Runde eins hatten die Österreicher ihre Probleme. Einzig Christian Rhomberg und sein Schimmel Saphyr des Lacs blieben fehlerfrei, kassierten aber einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung. Max Kühner galoppierte mit seinem neunjährigen Alfa Jordan, der in Sopot sein Nationenpreiesdebüt gab, ins Wasser, warf in Folge noch ein Hindernis ab und kam über die Zeit – neun Fehlerpunkte. Gerfried Puck mit Bionda (zwölf Fehlerpunkte) und Roland Englbrecht mit Chambery (14) ging es im Anschluss nicht besser. Damit hielt die rot-weiß-rote Equipe bereits nach dem ersten Umlauf bei 22 Fehlerpunkten.

In Runde zwei zeigte sich die Mannschaft rund um Equipechef Marcus Wallishauser wie ausgewechselt. Kühner und Alfa Jordan meisterten den anspruchsvollen 1,60 m-Parcours diesmal fehlerfrei, Puck und Bionda blieben an den Hindernissen ohne Probleme und mussten lediglich einen Fehler für Zeitüberschreitung hinnehmen. Englbrecht und Chambery kassierten in der letzten Dreierkombination einen Abwurf und blieben etwas über der Zeit (5 FP), Rhomberg und Saphyr des Lacs hatten einen Fehler am Wasser und kamen mit vier Strafpunkten ins Ziel. Besser schlugen sich im zweiten Umlauf lediglich die Niederländer, die ihrem Konto nur zwei Strafpunkte hinzufügen mussten udn sich auf Platz zwei (13 FP) hinter den Siegern aus den USA (13 FP) und vor den drittplatzierten Portugiesen (18 FP) einreihten. Österreicher klassierte sich mit gesamt 27 Fehlerpunkten auf Rang sieben.

„Die Stimmung im Team ist grandios. Ich denke, dass alle mit der in Runde zwei gezeigten Leistung gesehen haben, dass wir mit den ganz großen Nationen mithalten können“, resümierte ein Wallishauser im Anschluss. Der Nationenpreis führte alle Teams an ihre Grenzen. Lediglich ein einziges Paar absolvierte beide Umläufe fehlerfrei – das US-Duo Laura Kraut und Deauville S.

Als besonders erfreulich wertete der Chef d'Equipe den Zusammenhalt. "Alle haben nicht nur für sich, sondern fürs Team gekämpft." Als Zugabe erfüllte Roland Englbrecht mit Chambery die Qualifikationskriterien für die EM. Nach fünf von sieben Runden liegt das österreichische Team mit 100 Punkten auf Platz acht in der Europa Division 2. Damit hat Towe-weiß-rot nur noch theoretische Chancen auf die Finalteilnahme in Barcelona hat, für die sich lediglich die beiden erstplatzierten der Liga qualifizieren.

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.

OEPS/ps
 
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