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09.06.2015

CVI Frenštát: Weiterer Ausfall für Österreichs Voltigierer

Für Österreichs Voltigier-Asse gab es beim internationalen Turnier in Frenštát neben vielen hervorragenden Siegen und Platzierungen auch eine bittere Pille zu schlucken. Team-Wildegg-Voltigiererin Isabella Bröthaler verletzte sich schwer. Diagnose: Meniskus- und Kreuzbandriss.

In der abschließenden Kür beim CVI im tschechischen Frenštát verletzte sich Isabella Bröthaler vom niederösterreichischen Team Wildegg. Diagnose: Meniskus- und Kreuzbandriss. © Daniel Kaiser
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Einzelvoltigierer Stefan Csandl in Bern muss sich nun auch das Team Wildegg neu formieren. In der abschließenden Kür beim CVI im tschechischen Frenštát verletzte sich Teammitglied Isabella Bröthaler. Diagnose: Meniskus- und Kreuzbandriss.
© Daniel Kaiser
Beim allerletzten Abgang der letzten Kür am Finaltag kam die 20-Jährige, die erst seit diesem Jahr in der ersten Mannschaft der Wildegger turnt, unglücklich auf und verletzte sich schwer. „Meniskus und Kreuzband sind ab“, berichtete die junge Frau nach der ärztlichen Diagnose. Der OP-Termin ist für diesen Donnerstag angesetzt. „Mein Traum von der EM in Aachen ist damit leider geplatzt“, sagte Bröthaler, die zwar sehr enttäuscht ist, aber ihre Zuversicht nicht verloren hat. „Ich komme einfach stärker wieder.“

Mit ihrer Mannschaft gewann Bröthaler souverän den Drei-Sterne-Wettbewerb des tschechischen CVIs. Mit 7,902 Punkten in der Endabrechnung ließ das Team von Trainerin und Longenführerin Maria Lehrmann der Konkurrenz keine Chance. Starke 7,823 Punkte holten die Pferdeakrobaten mit ihrem Pferd Alessio L'Amabile in der Pflicht. Es folgte eine 7,673 in der ersten Kür, und 8,211 Zähler im Finale. Die Kollegen von der Voltigiergruppe St. Gabriel Gerasdorf landeten auf dem Rücken von Leokado (Longe: Cornelia Timmel) mit 6,673 Punkten auf Rang zwei.
Die Sensation um haaresbreite verpasst: Daniela Fritz musste sich in Frenštát nur knapp der italienischen Weltcupsiegerin Anna Cavallaro geschlagen geben. © Daniel Kaiser
Die Sensation um haaresbreite verpasst: Daniela Fritz musste sich in Frenštát nur knapp der italienischen Weltcupsiegerin Anna Cavallaro geschlagen geben.
© Daniel Kaiser
Einen großen Erfolg feierten auch die rot-weiß-roten Damen in Tschechien. Dabei stand Daniela Fritz kurz vor einer Sensation. Nach Pflicht und Technikprogramm führte die Wildeggerin nämlich deutlich vor der Italienischen Voltigierikone Anna Cavallaro. Doch in der Kür spielte die Favoritin dann ihre Stärke aus und zog noch an der zweifachen Junioren-Europameisterin aus Siegendorf im Burgenland vorbei. Cavallaro kam auf 8,108 Punkte, Fritz folgte mit 8,03 Zählern. Sie voltigierte auf Alessio L'Amabile, ebenso wie ihre Mannschaftskollegin Katharina Luschin, die den Wettkampf auf Rang drei abschloss (7,632). Sabine Kuntner vom Voltigierverein St. Sebastian (NÖ) voltigierte mit Harvey (Longe: Elisabeth Leitner) auf Platz vier (7,439). Die Plätze zwei bis sechs gingen allesamt nach Österreich.

Bei den Herren voltigierte Dominik Eder von der Voltigiergruppe St. Gabriel Gerasdorf mit Pipetto (Longe: Karin Böhmer) auf Rang vier. Weitere Erfolge der heimischen Asse: Bei den Children (1*) siegte Sarah Gollubics mit Fairytale und Maria Lehrmann an der Longe vor Julia Pimpel auf Dobrawa (Tina Noster). Bei den 1*-Junioren landete Sarah Neumann mit Dobrawa auf Rang zwei. Bei den 1*-Senioren holte Paula Zikowsky mit Leokado (Cornelia Timmel) den Sieg vor Bianca Kindl und Viktoria Nenning. Florian Grill siegte mit Fairytale bei den 1*-Children, Nana Braun gewann mit Crossino (Karin Böhmer) bei den 2*-Seniorinnen vor Theresa Thiel und Johanna Thiel. Im 2*-Pas-de-Deux der Junioren sicherten sich Romana Hintner und Denise Bistan mit Lord (Andrea Bicova) den Sieg.
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