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17.06.2015

Charlotte Dujardin geht neue Wege

Nach neun Jahren auf dem Hof ihres Trainers und Mentors Carl Hester und einer unvergleichlichen Serie von Goldmedaillen und Rekorden mit dessen Pferd Valegro, denkt die britische Dressur-Ikone Charlotte Dujardin laut über Veränderungen nach.

Charlotte Dujardin schmiedet Pläne für die Zukunft. © Tomas Holcbecher
Charlotte Dujardin schmiedet Pläne für die Zukunft.
© Tomas Holcbecher
“Ich war jetzt neun Jahre lang bei Carl, er hat mir ungemein viel beigebracht, doch so viel ich auch erreicht habe: am Ende des Tages gehört dennoch nichts davon mir“, sagt die aktuell beste Dressurreiterin der Welt gegenüber dressage-news.com. Nun wolle sie etwas für sich haben: „Ich möchte meinen eigenen Stall, mein eigenes Pferd, bei mir auf der Anlage. Das ist das erste Mal, dass ich diesen Wunsch verspüre“, gesteht Dujardin, die sich mit knapp dreißig Jahren nun auch Gedanken über ein Kind und die Gründung einer eigenen Familie macht. „Ich weiß noch nicht, wohin mich mein Weg führen wird, aber ich muss ein bisschen mehr für die Zukunft planen.”

Eine zentrale Rolle in diesem Plan soll Emma Jane Blundell spielen, eine junge aufstrebende Züchterin, die der britischen Warmblutzucht mit ihrem hochklassigen Gestüt Mount St John zu neuer Stärke verhelfen will. Durch die enge Zusammenarbeit mit Blundell und deren Gestüt soll der Olympiasiegerin ein Schicksal als One-Hit-Wonder erspart bleiben, zumal die Ausnahmekarriere mit Valegro möglicherweise schon bald zu Ende sein könnte.
Auch wenn es Charlotte Dujadrin über einen eigenen Ausbildungsstall mit eigenen Pferden nachdenkt - eine enge Zusammenarbeit mit ihrem Trainer und Mentor Carl Hester soll auch in Zukunft bestehen bleiben. © Tomas Holcbecher
Auch wenn es Charlotte Dujadrin über einen eigenen Ausbildungsstall mit eigenen Pferden nachdenkt - eine enge Zusammenarbeit mit ihrem Trainer und Mentor Carl Hester soll auch in Zukunft bestehen bleiben.
© Tomas Holcbecher
Geht es nach Valgros Mitbesitzer Carl Hester, soll das beste Dressurpferd aller Zeiten nach den Olympischen Spielen in Rio 2016 seinen Ruhestand antreten. Im Alter von gerade einmal 14 Jahren. „Er soll am Höhepunkt seiner Karriere aufhören dürfen“, sind sich Dujardin und Carl Hester einig. „Ich möchte, dass sich jeder an ihn in seiner Hochform erinnert. Das bedeutet mir mehr als weiterzumachen und das letzte Bisschen aus ihm herauszupressen", so Dujardin.

Zwei höchst vielversprechende Nachwuchspferde aus der Schmiede von Mount St John hat die britische Starreiterin bereits unter dem Sattel. Auf einen Start bei den diesjährigen Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde muss die Olympiasiegerin wegen der terminlichen Nähe zu den Dressur-Europameisterschaften aber verzichten. In diesem Fall gilt die volle Konzentration Valegro. Noch. 2016 soll es dann aber sicher klappen, das erste Antreten beim prestigeträchtigen Jungpferde-Championat mit den Pferden ihrer neuen Geschäftspartnerin.
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