Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
21.06.2013

Charlotte Dujardin und Valegro dominieren in Rotterdam

Mit einem fulminanten Saisonstart meldeten sich die Olympiasieger am Donnerstag im Fünf-Sterne-Grand-Prix des CHIO in Rottderam zurück. 82,191 Prozent brachten der jungen Britin und ihrem Negro-Sohn nicht nur den Sieg sondern sicherten der britische Equipe auch Platz eins im Nationenpreis.

Nehmen Kurs auf die Dressur-EM in Herning: Doppel-Olympiasieger Charlotte Dujardin und Valegro © Dirk Caremans / FEI
Nehmen Kurs auf die Dressur-EM in Herning: Doppel-Olympiasieger Charlotte Dujardin und Valegro
© Dirk Caremans / FEI
Für die Doppel-Goldmedaillengewinner von London war es der erste Turnierauftritt seit ihrem Grand-Prix-Weltrekord im Dezember vergangenen Jahres. Dass Valegro seither nichts verlernt hat und nach seiner langen Turnierpause wieder top-fit ist, zeigte der elfjährige KWPN-Wallach am Mittwoch in beeindruckender Manier. Bis auf einen kleinen Steher in der letzten Piaffe präsentierte das Paar eine siegeswürdige Runde, die vom internationalen Richtergremium unisono auf Platz eins gewertet wurde. Dujardins Trainer und Mentor Carl Hester brachte den zwölfjährigen Westfalenhengst Fine Time an den Start mit dem er in der Einzelwertung Platz vier (71,532 Prozent) belegte. Ein fünfter Rang von Gareth Hughes mit Nadonna (70,149) sowie ein 16. Platz von Daniel Watson und Fideramber (67,830 – Streichergebnis) brachte der britischen Equipe mit über 1,5 Prozent Vorsprung den Sieg im Teambewerb (74,626) vor den Niederländern.

Für das stärkste Ergebnis der Lokalmatadoren sorgte Edward Gal im Sattel seines Ferro-Sohnes Undercover, der sich nach einem Patzer in den Wechseln mit 79,660 Prozent Rang zwei im Einzelergebnis hinter Dujardin sicherte. Mit den Ritten von Patrik van der Meer mit Uzzo (69,766), Hans Peter Minderhoud mit Tango (69,681) und Madeleine Witte-Vrees mit Wynton (68,404 – Streichergebnis) kam die niederländische Equipe auf gesamt 73,035 Prozent.

Rang drei gab es an diesem Tag sowohl in der Einzelwertung als auch im Nationenpreis für Schweden. Die starke Vorstellung von Tinne Vilhelmson-Silfven im Sattel ihres Don Auriello wurde mit 75,766 Prozent belohnt und sicherte dem schwedischen Team, das mit lediglich drei Reitern angetreten war und somit über kein Streichergebnis verfügte den Bronzerang (69,291).
Die Briten holten mit über 1,5 Prozent Vorsprung den Sieg  im Nationenpreis von Rotterdam. In Führung nach dieser zweiten Etappe liegen aber weiterhin die Niederländer. © CHIO Rotterdam
Die Briten holten mit über 1,5 Prozent Vorsprung den Sieg im Nationenpreis von Rotterdam. In Führung nach dieser zweiten Etappe liegen aber weiterhin die Niederländer.
© CHIO Rotterdam

Vertauschte Plätze im 3-Sterne-Spécial

Die Retourkutsche von Edward Gal gab es danach im Spécial der Drei-Sterne-Tour. Der Niederländer siegte wie bereits im Auftakt-Grand-Prix mit seinem erst seit kurzem auf Grand-Prix-Niveau vorgestellten KWPN-Hengst Voice – und dieses Mal fiel der Sieg mit mit über vier Prozent Vorsprung sehr deutlich aus. Während Gal und Voice eine sehr souveräne Darbietung zeigten (77,063), unterliefen Charlotte Dujardin, die für diese Prüfung Carl Hesters Olympiapferd Uthopia gesattelt hatte, einfach zu viele Patzer. Die Abstimmung zwischen dem Neo-Paar hatte im Grand Prix schon besser geklappt. 72,979 Prozent bedeuteten am Ende Rang zwei, knapp vor ihrem Arbeitgeber Carl Hester und dessen Nachwuchspferd Dances with Wolves (72,250).
Trotz eines teuren Fehlers in Galoppwechseln nur knapp an der 80-Prozent-Marke vorbei: Edward Gal und Undercover © Dirk Caremans / FEI
Trotz eines teuren Fehlers in Galoppwechseln nur knapp an der 80-Prozent-Marke vorbei: Edward Gal und Undercover
© Dirk Caremans / FEI

Gelungener Auftakt für Julia Kayser

Für die Tirolerin verlief der Turnierauftakt in Rotterdam vielversprechend. Im Eröffnungsspringen über 1,40 Meter sicherte sich die in den Niederlanden lebende Amazone im Sattel von Sterrehof’s Ushi mit einer schnellen fehlerfreien Runde Rang elf im Endklassement. Im darauffolgenden Springen über 1,55 Meter verpassten Julia Kayser und Sterrehof’s Cayetano aufgrund eines Abwurfs im Grundumlauf leider das Stechen und beendeten den Bewerb auf dem 20. Rang.

Alle Ergebnisse des CHIO in Rotterdam können Sie hier nachlesen.
Servus TV AD ab 07.12.2017