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28.07.2014

Children schaffen erneut EM-Sensation

Dass Österreichs Children die besten Europas sind, bewies das heimische Team bei der Europameisterschaft der Nachwuchsspringreiter im italienischen Arezzo. Stella Egger, Dominik Juffinger, Jessica Vonach und Sebastian Gorton-Hülgerth schrieben österreichische Reitsportgeschichte und holten Gold vor den Equipen aus Belgien und Deutschland.

Springreit-Sensation bei der EM in Arezzo: Österreichs Children-Team holt mit blütenweißer Weste Gold vor Belgien und Deutschland. © Privat
Springreit-Sensation bei der EM in Arezzo: Österreichs Children-Team holt mit blütenweißer Weste Gold vor Belgien und Deutschland.
© Privat
Die heimischen Jungtalente haben es wieder einmal geschafft: Nach EM-Silber im Manga Racino 2012 sorgten Stella Egger mit Candyman, Dominik Juffinger mit Copido, Jessica Vonach mit Withny und Sebastian Gorton-Hülgerth auf Estoril am Samstag im Springstadion des Arezzo Equestrian Centers mit EM-Gold einmal mehr für eine waschechte Spring-Sensation.

Nach den ersten zwei Runden lagen Österreich, Frankreich und Deutschland mit jeweils null Fehlerpunkten auf dem Konto in Führung, Belgien startete mit einem Zeitfehler in die entscheidende letzte Runde. Während die belgischen Children erneut eine starke Runde mit einem weiteren Zeitfehler ablieferten und sich damit Silber sicherten, zeigten sowohl die deutschen als auch die französischen Kids im finalen Umlauf Nerven. Nach jeweils zwei Abwürfen musste das Rennen um Platz drei im Stechen entschieden werden. Hier setzte sich die deutsche Equipe mit nur einem Abwurf gegenüber dem Team aus Frankreich, bei dem zwei Mal die Stange fiel, durch.

In einem absoluten Nervenkrimi machte Österreichs Schlussreiter Dominik Juffinger schließlich die Sensation aus heimischer Sicht perfekt. Im Sattel seines elfjährigen Westfalen Copido blieb der Tiroler wie seine Kolleginnen Jessica Vonach und Stella Egger im schwierigen 1,25 m-Parcours zum dritten Mal fehlerfrei und besiegelte damit die erste Goldmedaille für Österreichs Springreitnachwuchs im Rahmen einer Europameisterschaft.

"Das ist genial“, brachte Österreichs Equipe-Chef Thomas Istinger den Erfolg seiner Schützlinge kurz und knapp auf den Punkt. Dass unser Children-Teams in Arezzo nach der durchwachsenen Performance bei der Generalprobe bei den Future Champions in Hagen auf ganzer Linie überzeugen konnte, ist nicht nur der  gezielten Nachwuchsförderung im Rahmen des OEPS Talente Teams zu vedanken, sondern auch optimalen Vorbereitung mit Teamtrainer Anton Martin Bauer auf anspruchsvollen Nachwuchsturnieren. „Hagen ist das Aachen der Nachwuchsreiter. Wir haben dort heuer zwar keine Spitzenresultate erzielt, aber die Kids konnten Erfahrung sammeln, wussten, dass sie schwierige Parcours bewältigen können. Diese Nervenstärke haben sie hier auch nach einem wetterbedingten Abbruch bewiesen“, so Istinger.
Dominic Juffinger und Copido zeigten sich in Arezzo von ihrer allerbesten Seite. In vier von fünf Umläufen blieb das Duo aus Tirol fehlerfrei. © Fotoagentur Dill
Dominic Juffinger und Copido zeigten sich in Arezzo von ihrer allerbesten Seite. In vier von fünf Umläufen blieb das Duo aus Tirol fehlerfrei.
© Fotoagentur Dill
Platz 10 gab es für Österreichs Junioren-Team mit Laura Sutterlüty, Lisa Schranz (legten je eine Nullrunde und ein Streichresultat hin), Alessandra Reich (4/4 Fehlerpunkte), Johanna (8/4) und Josefina Goess-Saurau (Ersatzreiterin). Gold ging hier an Großbritannien und die Niederlande, Bronze an Deutschland. Österreichs Young Rider mussten mit nur drei Reiterinnen und damit die Möglichkeit auf ein Streichresultat in den Teambewerb. Theresa Pachler auf Acorada (24 FP), Valerie Wick auf Pitchoune de Mourocq (12 FP) und Victoire Martin auf Viper van Huize Ruisdael (4 FP) schrieben mit diesem Handicap gleich in der ersten Runde 40 Strafpunkte an – damit war diesmal nicht mehr als Rang 14 drin. Den EM-Titel sicherte sich die Eqipe aus Deutschland (8 FP) vor Norwegen (9 FP) und der Mannschaft aus Italien (13 FP).

Nach ihren drei fehlerfreien Runden im Teambewerb ging es für Stella Egger mit Candyman, Jessica Vonach mit Whitny und Dominik Juffinger mit Copido am Sonntag im Einzelfinale über zwei Runden um die begehrten Einzel-Medaillen. Leider war den heimischen Kids im Rennen um die Einzelmedaillen das Glück nicht hold. Dominik Juffinger und Copido verbuchten im ersten von zwei Umläufen sechs Strafpunkte, blieben danach in Runde zwei zum vierten Mal bei dieser EM ohne Fehler und holten als bestes rot-weiß-rotes Paar Rang 17 zum Abschluss. Stella Egger und Candyman platzierten sich mit gesamt 10 Fehlerpunkten auf Rang 23, Jessica Vonach und Whitny (16 FP) mussten sich mit Platz 28 zufrieden geben. Das Rennen um die Medaillen wurde in einem spannenden Stechen entschieden. Den Sieg trug schließlich der Brite Robert Murphy mit blütenweißer Weste vor Lokalmatador Lorenzo Sciacca (ITA) mit 5 Strafpunkten auf dem Konto und der Französin Elisa Mellec (8 FP) davon.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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