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27.04.2012

Cornelissen gewinnt Olympiagold

Einen Blick in die Kristallkugel (vulgo Computer) hat sich jüngst die Firma Infostrada Sports erlaubt und einen virtuellen Medaillenspiegel für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London erstellt. Demnach müsste es in den Reitsportdisziplinen für Deutschland drei, für die Niederlande zwei und für die Gastgebernation Großbritannien eine Goldmedaille geben.

Wenn es nach dem Computerprogramm der Firma Infostrada Sports geht, ist die Niederländerin Adelinde Cornelissen die ganz klare Gewinnerin der olympischen Goldmedaille in der Dressur-Einzelwertung. © Leanjo de Koster/FEI
Wenn es nach dem Computerprogramm der Firma Infostrada Sports geht, ist die Niederländerin Adelinde Cornelissen ganz klar die Gewinnerin der Olympischen Goldmedaille in der Dressur-Einzelwertung.
© Leanjo de Koster/FEI
Grundlage für das Computerprogramm des niederländischen Unternehmens sind die bisher gezeigten Leistungen bei den Qualifikationen, die in einem Algorithmus basierend auf den Erfahrungen aus den bisherigen Spielen verarbeitet wurden. Geht es nach dem "Blechtrottel", gewinnt Adelinde Cornelissen (NED) die Einzeldressur vor Laura Bechtolsheimer (GBR) und Steffen Peters (USA) und auch die Nationenwertung soll an die Niederlande gehen. Deutschland wird auf Rang zwei erwartet, noch vor den hohen Favoriten Großbritannien. Ob und wie sich Totilas in Greenwich Park zeigen wird, lässt die Rangliste aber offen.

Um die Vielseitigkeitsmedaillen werde es einen heißen Kampf geben. Klar scheint hier nur der Sieger Michael Jung (GER) in der Einzelwertung, William Fox-Pitt (GBR) bekommt die (virtuelle) Silbermedaille und Bronze geht an den Neuseeländer Andrew Nicholson. Bei den Springreitern setzt das Rechenprogramm voll auf die Deutschen: Sieg in der Mannschaft (vor Frankreich und Großbritannien) und durch Christian Ahlmannn auch im Einzel. Hier gehen die übrigen beiden Podestplätze an Edwina Alexander (AUS) und Ralf-Göran Bengtsson (SWE).

Österreich kommt in dieser netten Spielerei auch vor, allerdings nicht in den Reitsportdisziplinen sondern lediglich bei den Kanusportarten: Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz sollen über 500 m im Kajakzweier der Damen dafür sorgen, dass zumindest einmal die österreichische Hymne zu hören sein sollte. Und für Corinna Kuhnle könnte es in dieser Aufstellung Silber im Kanuslalom geben.

Die Zeitschrift USA Today hat die (künftigen) Ergebnisse bereits online gestellt. Man darf gespannt sein, wie berechenbar der Reitsport tatsächlich ist. Wenn am 9. August die Schlussfeier in London über die Bühne geht, werden wir mehr wissen.
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