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19.02.2016

Countdown für Para-Team-Premiere in Rio

Am Samstag sind es noch 200 Tage bis zu den Paralympics in Rio de Janeiro (7.-18.9.2016), die Vorbereitungen des österreichischen Para-Dressurteams rund um den amtierenden Champion Pepo Puch laufen indes schon jetzt auf Hochtouren.

Österreich wird bei den Paralympischen Spielen in Rio erstmals mit einem Dressur-Team vertreten sein. © Tomas Holcbecher
Österreich wird bei den Paralympischen Spielen in Rio erstmals mit einem Dressur-Team vertreten sein.
© Tomas Holcbecher
Es ist das erste Mal in der Geschichte des heimischen Pferde- und Parasports, dass Österreich ein Dressurteam zu Paralympischen Spielen entsendet. Entsprechend groß ist die Vorfreude - aber auch die Ernsthaftigkeit, mit der an das Großereignis herangegangen wird.

Wie ernst es Österreichs Para-Team mit der Vorbereitung auf die Paralympics nimmt, zeigen die intensiven Trainingslager und der genau auf Rio abgestimmte Turnierplan der einzelnen Teammitglieder. Mitte Februar organisierte Equipechefin Theres Rantner – die glückliche Mischung aus Ergo-, Reittherapeutin und staatlich geprüfter Dressurtrainerin, die in Terfens in Tirol den Reitstall Gnadenwald betreibt – in Kärnten ein Sitztraining zur Verbesserung der Position am Pferd für ihre Schützlinge.

„Wir haben uns mit Karin Link eine Expertin für diese Sitzschulung geholt und gleichzeitig viel im mentalen Bereich gearbeitet“, erzählt Theres Rantner vom Kaderkurs am Dienstlgut in St.Veit. „Unsere Team-Veterinärmedizinerin Dr. Zach hat sich vor Ort auch ein Bild über die Fitness der Pferde gemacht und war zufrieden.“

In Kärnten mit dabei waren Julia Sciancalepore, Jutta Rus-Machan und Thomas Haller. Pepo Puch, der gerade Botschafter von Right To Play, einer Organisation für benachteiligte Kinder und Jugendliche, wurde, trainierte daheim der Schweiz.

Der Para-Dressurstar, der mit Erfolgsstute Fine Feeling, dem Wallach Fontainenoir und dem siebenjährigen Nachwuchstalent Dynamic Dream drei Pferde für Rio qualifiziert hat, wird die Reise nach Rio schon im Vorhinein durchspielen. „Wir sind Anfang März zum Turnier in Doha eingeladen. Da fliegen wir, wie später auch für die paralympischen Spiele, von Lüttich aus weg und können das Prozedere für Rio an diesem Flughafen schon üben“, erzählt Puch, der gemeinsam mit Teamkollege Bernd Brugger in Doha (2.-5.3.) eingeladen ist. Der Rest des Teams wird das Turnier in Caselle di Sommacampagna (10.-13.3) bei Verona bestreiten.

So qualifizierte sich unser Para-Team

Österreich hielt sich in der FEI Weltrangliste der Para-Dressurteams mit einem Score von 857 Punkten (die Summe der beiden rot-weiß-roten Top-Ergebnisse der Nationenpreise in Arezzo, 429,773 Punkte und im Magna Racino mit 427,505) als Dritter locker unter den Top-7 und erreichte damit den Quotenplatz vor Norwegen, den USA, Dänemark und Australien.
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