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01.07.2010

Coveraufreger

Der Junicover der Pferderevue sorgte für erhitzte Gemüter.

RI Coveraufreger © Istockphoto
© Istockphoto
Unser Juni-Cover hat zumindest niemanden kaltgelassen, so viel kann man sagen: Vielen Begeisterten („Bitte als Poster“) standen auch ein paar, hmm, weniger Begeisterte gegenüber. Es entspräche nicht der Realität, meinte eine aufgebrachte C. M.-K. (Name auch der Redaktion unbekannt). Nun, wir kennen die Realität von Frau M.-K. nicht, vielleicht werkt ihr Hufschmied auch bei 36° C im Schatten im hochgeschlossenen Kaschmirpullover. Hufschmied P. C. S. (Name der Redaktion bekannt, Interessierte mögen bitte in der Hufschmiedeliste unter Niederösterreich nachsehen, danke), P. C. S. also arbeitet im Sommer genau so. Und nicht nur er allein, oben ohne ist bei körperlich arbeitenden Männern gar nicht soooo selten, aber nicht alle sehen dabei so fotogen aus, zugegeben.

Eine Steigerung der Verkaufszahlen „gemäß des (sic!) Mottos ,Sex sells‘“ – wie ein Leser unterstellte – war jedenfalls nicht unsere Intention. Wir dachten nicht einmal daran. An Sex nämlich. Sie vielleicht? Beim Hufe Beschlagen? Uns hat das Bild ganz einfach gefallen – nicht umsonst hat Fotograf Michael Rzepa es an den Schluss seines gemeinsam mit Alessandra Sarti gestalteten Bildbandes über Österreichs Pferdewelt gestellt. Weil es ein gutes Foto ist. Punkt. Und weil es zum Thema passt. Und weil Hufschmiede im Sommer eben so arbeiten. (Wir haben Sommer, auch wenn es zeitweise nicht danach aussieht.) Sex sells ist das, was zum Beispiel die „Kronen Zeitung“ mit ihren unmotiviert unbekleideten Damen auf Seite 7 macht (keine Hufschmiedinnen, wäre aber mal eine originelle Erklärung). Und im übrigen gilt, nein, nicht die Unschuldsvermutung (die auch), sondern: Honi soit qui mal y pense.